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Teresa Stadlober: Der „Loipenfloh“ skatete zum Bronze-Schatz

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Teresa Stadlober.
© JEWEL SAMAD

Teresa Stadlober und die Olympischen Winterspiele. Das ist eine besondere Beziehung. Für Österreichs Langlauf-Aushängeschild ging am Samstag mit der sensationellen Bronzemedaille im ersten Bewerb der Winterspiele in Peking ein Traum in Erfüllung. Als die 29-jährige Salzburgerin im Skating-Bewerb als Dritte die Ziellinie überquerte, endete gleichzeitig ein Albtraum, der sie vier Jahre lang begleitet hatte und auf den sie immer wieder angesprochen worden war. Bei den Spielen 2018 in Pyeongchang bog die Athletin über 30 km im klassischen Stil auf Silberkurs liegend auf eine falsche Strecke ab und begrub die großen Medaillenhoffnungen im Schnee. Rang neun – ein Drama.

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Doch die Langdistanz-Spezialistin, die auch als „Loipenfloh“ tituliert wird, steckte den Kopf nicht in den Sand und beschwor ihren Weg. Bei der Heim-WM 2019 folgte der nächste Tiefschlag. Während zwei ihrer Teamkollegen mit Dopingvergehen enttarnt wurden, lief die Salzburgerin zweimal in die Top Ten. Für Österreichs Langlaufsport war Seefeld eine Zäsur. Die Radstädterin blieb als Einzelkämpferin und mit Hilfe ihrer Familie rund um Papa und Ramsau-Staffel-Weltmeister Alois und Mama Roswitha ihrer Linie treu.

Bei der WM 2021 war die Junioren-Weltmeisterin als Vierte im Skiathlon knapp dran. Nun kürte sich die Gesamt-Fünfte der Tour de Ski 2017/18 zur ersten ÖSV-Langläuferin, die eine Olympia-Medaille holte. Es sei eine Belohnung nach „harten Zeiten“, erzählte sie unter Freudentränen. Und ihre Mama durfte als ÖSV-Präsidentin mitjubeln. (ben)

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