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Mindestens 15 Tote nach Lawinenabgang in Afghanistan

Unter den Opfern waren auch Dorfbewohner, die ausgerückt waren, um Verschüttete zu bergen. Der Abgang ereignete sich in der Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan. Derzeit werden noch 15 Menschen vermisst.

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Immer wieder kommt es im afghanischen Hinterland wegen der großen Schneemengen im Winter zu Lawinenabgängen.
© BANARAS KHAN

Kabul – Bei einem Lawinenabgang im Osten Afghanistans sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die staatliche afghanische Nachrichtenagentur Bachtar am Montag. Unter den Opfern seien auch Dorfbewohner, die ausgerückt waren, um die Verschütteten zu bergen, sagte der Chef der Abteilung für Information und Kultur der Provinz Kunar im Osten des Landes, Maulawi Nadschibullah. Sie seien im heftigen Schneesturm ums Leben gekommen.

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Der Vorfall ereignete sich laut Nadschibullah am Sonntagabend (Ortszeit) in dem gebirgigen Bezirk Dangam der Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan. Eine Rettungsaktion dauere an. Einem Ältesten aus der Provinz zufolge vermisse man weiter rund 15 Personen.

In Afghanistan sterben jeden Winter Dutzende Menschen nach heftigen Schneefällen. Nach Lawinen fehlen Menschen und Gerät, um Verschüttete zu bergen. Viele Regionen sind schwer erreichbar. (APA/dpa)

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