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Bayerischer Busfahrer kollabiert während der Fahrt, Passagier verhindert Unfall

Das beherzte Einschreiten eines Fahrgastes konnte den Unfall eines Linienbusses in Bayern gerade noch verhindern. Der Buslenker hatte vermutlich einen Schlaganfall erlitten.

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Der 50-jährige Lenker eines Würzburger Linienbusses erlitt am Montag während der Fahrt einen Schlaganfall.
© dpa

Würzburg – Während der Fahrt ist ein Buslenker auf einer Bundesstraße bei Würzburg zusammengebrochen. Ein Passagier konnte den drohenden Unfall noch rechtzeitig verhindern. Der Linienbus sei auf dem Weg von Würzburg ins nahe gelegene Höchberg plötzlich in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dabei touchierte der Bus die Leitplanken und rollte unkontrolliert weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 50 Jahre alte Fahrer das Bewusstsein verloren. Einer der neun Fahrgäste eilte entschlossen zum Fahrer, zog die Feststellbremse und stoppte so die gefährliche Fahrt.

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Zuvor hatten zwei Passagiere in Panik mit Nothämmern Scheiben eingeschlagen, um sich aus dem Bus befreien zu können. Dabei verletzten sich beide leicht. Die übrigen Insassen blieben bei dem Vorfall am Montagabend unverletzt. Ein Mann rief aus dem Bus heraus die Polizei. Die Beamten hätten dann dem bewusstlosen Busfahrer Erste Hilfe geleistet und sich um die geschockten Insassen gekümmert, hieß es. Der Fahrer wurde schließlich mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht. (dpa)


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