Entgeltliche Einschaltung

Zivildienst bei den jungen Tirolern weiter hoch im Kurs

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43,4 Prozent der Tiroler Zivildiener waren im vergangenen Jahr im Rettungsdienst eingesetzt.
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Innsbruck – In Tirol wurden vergangenes Jahr 1216 Zivildiener zugewiesen – das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der anerkannten Zivildienst-Einrichtungen blieb mit 188 ebenfalls gleich. Der größte Teil der Zivildiener in Tirol – nämlich 43,4 Prozent – war im Rettungswesen eingesetzt, 22,4 Prozent in der Sozial- und Behindertenhilfe. 18,4 Prozent wurden einer Einrichtung in der Altenbetreuung zugewiesen, 6,4 Prozent leisteten ihren Zivildienst in Krankenanstalten, 2,4 Prozent Landwirtschaftliche Betriebshilfe.

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„Jeder Einzelne von ihnen leistet einen wertvollen Beitrag für die Menschen in ihren Regionen – dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, sagt Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger (VP). „Tirol gehört zu den Bundesländern mit der höchsten Bedarfsdeckung. Im Jahr 2021 ist sie sogar auf fast 88 Prozent gestiegen“, so die Ministerin. Die größten Trägerorganisationen in Tirol sind das Rote Kreuz, die Lebenshilfe, die Johanniter und der Samariterbund.

In Österreich haben vergangenes Jahr 14.154 junge Männer ihren Zivildienst geleistet – das sind um 0,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Erstmals unter ihnen waren 2021 auch „Teiltaugliche“. Rund 71,5 Prozent der Stellungspflichtigen waren 2021 tauglich. 43 Prozent aller Wehrpflichtigen entschieden sich für den Zivildienst. Bundesweit waren „Zivis“ in insgesamt rund 1600 Trägerorganisationen mit über 3000 untergeordneten Einsatzstellen im Einsatz. Im Bundesländervergleich hatte Wien mit 3330 Zivildienern die meisten, gefolgt von Oberösterreich (2700), Niederösterreich (2261) und der Steiermark (1822). (TT, np)


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