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Corona-Lockerungen, Kindergärten und Handwerk: Das war „Tirol Live“

Infektiologe Günter Weiss, Elementarpädagogin Susanne Windisch und Wirtschaftskammer-Spartenobmann Franz Jirka waren am Mittwoch zu Gast bei „Tirol Live“.

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📽️ Video | Die komplette Folge von „Tirol Live" am Mittwoch

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Infektiologe Weiss rät weiter zur Vorsicht

Die Lockerungen, die die Bundesregierung am Mittwoch verkündet hat, hält der Leiter der Inneren Medizin II, Günter Weiss, für „sinnvoll“. Etwas Unbehagen schleicht sich bei Weiss dennoch ein: „Alle Schleusen auf einmal aufzumachen, das sehe ich kritisch“, sagte der Infektiologe bei „Tirol Live“. Wenn man alles auf einmal fallen lasse, „bekommen wir eine Rechnung präsentiert, die uns gar nicht gefallen wird“.

Weiss meint, man sollte bei einem derart hohem Infektionsrisiko wie jetzt, weiter Maske bei Veranstaltungen im Innenraum tragen und natürlich die Hygienemaßnahmen beherzigen. „Wenn es besser wird, kann man sich von den Masken wieder verabschieden.“ Große Partys würde der Infektiologe derzeit nicht feiern, um Cluster zu vermeiden.

📽️ Video | Günter Weiss in „Tirol Live”

Probleme in der Elementarpädagogik

Vor kurzem sind Tirols KindergärtnerInnen auf die Straße gegangen, um auf ihre Belastung in der Covid-Krise aufmerksam zu machen. Es gibt aber auch Probleme im Kindergarten, die abseits von Corona entstanden sind. Im Elementarpädagogikbereich gibt es kaum Männer, die Jobs annehmen.

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Das liege auch an der Bezahlung, meint Susanne Windisch, Leiterin des Waldkindergartens Vomp bei „Tirol Live“. Sie ist Beirätin des Berufsverbandes für den elementaren Bildungsbereich (BEB) in Tirol.

📽️ Video | Susanne Windisch in „Tirol Live”

Fachkräftemangel und Corona-Probleme bei Handwerksbetrieben

Die Corona-Lockerung freuen auch die Wirtschaft: „Ich bin um jede Maßnahme, die Erleichterung bringt, dankbar“, sagte Franz Jirka, Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk, bei „Tirol Live“. Zwar seien die Handwerksbetriebe großteils gut durch die Krise gekommen, doch bei einem anhaltenden Fachkräftemangel sei jeder Mitarbeiter, der durch Absonderung oder Krankheit fehlt, einer zu viel.

Umso mehr wünscht er sich für den Herbst ein „schnelleres Reagieren und Mut zur Lücke“, denn „systematisch alle durchzutesten, ist nicht der richtige Weg“. Was allerdings nicht neu ist, ist der anhaltende Fachkräftemangel, der quer durch alle Branchen Probleme bereitet.

📽️ Video | Franz Jirka in „Tirol Live”


🎧 Podcast | „Tirol Live“ zum Nachhören


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