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An GPS-Tracker gescheitert: Fahrraddieb doch noch verurteilt

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Fahrraddiebe scheiterten an einem Tiroler GPS-Tracker.
© Symbolfoto: Böhm

Innsbruck – Die Mühlen der Justiz mahlen (vielleicht manchmal) langsam, aber stetig. Dies bekam nun gestern am Landesgericht auch ein 25-jähriger Rumäne zu spüren, der 2019 als mutmaßlicher Teil einer Fahrraddiebesbande in Tirol für Aufsehen gesorgt hatte. Er war nämlich mit seinem bereits zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilten Komplizen an modernstem Diebstahlschutz gescheitert.

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So war an einem 6000 Euro teuren Mountainbike, das aus einem Haus gestohlen wurde, ein GPS-Tracker der (Innsbrucker) Firma PowUnity montiert. Dieser führte per Signal zielgenau zu einem aufgelassenen Bauernhof in Thaur. Nicht weit entfernt fanden sich in einem Waldstück dann noch weitere zum Abtransport verpackte Fahrräder. Knapp drei Jahre später wies Verteidiger Marius Baumann auf Geständnis, Reue und Unbescholtenheit hin. Zudem konnten damals alle gestohlenen Räder sichergestellt werden. So fand man mit 1680 Euro Geldstrafe das Auslangen. (fell)


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