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Inzwischen drei Leichen aus italienischer Autofähre geborgen

Spezialkommandos der Feuerwehr suchen nun nach weiteren acht vermissten Menschen. Dabei soll es sich um Lkw-Fahrer handeln, die in ihren Autos geschlafen hatten und von den Flammen eingeschlossen wurden.

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Rauch steigt aus der italienischen Autofähre "Euroferry Olympia" auf.
© ANGELOS TZORTZINIS

Athen – Rettungskräfte haben am Donnerstag eine weitere Leiche in der größtenteils ausgebrannten italienischen Autofähre "Euroferry Olympia" entdeckt. Wie das griechische Fernsehen (ERT) berichtete, ist es das dritte Opfer des Unglücks vom vergangenen Freitag. Bereits am Mittwochabend und am vergangenen Sonntag waren zwei Leichen geborgen worden. Spezialkommandos der Feuerwehr suchen nun nach weiteren acht vermissten Menschen, wie es hieß.

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Bei den noch nicht aufgefundenen Personen soll es sich allen Anzeichen nach um Lkw-Fahrer handeln, die in ihren Autos geschlafen hatten und von den Flammen eingeschlossen wurden. Das Schiff war am Mittwoch in den Containerhafen der westgriechischen Küstenstadt Astakos geschleppt worden. Die dortige Umgebung ist weitgehend unbewohnt. Aus dem Schiff traten Donnerstagfrüh wegen kleinerer schwelender Brandherde noch giftige Gase aus.

Das Feuer auf der "Euroferry Olympia" war letzte Woche in der Nacht auf Freitag aus bisher unbekannten Gründen ausgebrochen. 280 Menschen konnten binnen Stunden gerettet werden. Für Passagiere auf den tiefer gelegenen Parkdecks gab es jedoch kaum Hoffnung. (APA/dpa)


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