Entgeltliche Einschaltung

Meiste Unis starten mit 2,5 oder 3G und Maskenpflicht

Nur die Uni Wien verzichtet auf diese Vorgabe. Im Zwei-Wochen-Rhythmus würden die Vorgaben evaluiert, Seidler rechnet bis Ende März mit einem Ende der G-Kontrollen.

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Wien – Die meisten Unis starten mit einer 2,5G-Regel (geimpft, genesen, PCR-getestet) oder 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) ins Anfang März beginnende Sommersemester. Nur die Uni Wien verzichte auf diese Vorgabe, so die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sabine Seidler, am Donnerstag vor Journalisten. Vorerst gilt noch überall eine Maskenpflicht. Im Zwei-Wochen-Rhythmus würden die Vorgaben evaluiert, Seidler rechnet bis Ende März mit einem Ende der G-Kontrollen.

"So viel Präsenz wie möglich"

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Alle Universitäten hätten sich die Vorgabe "so viel Präsenz wie möglich" gegeben, meinte Seidler. Allerdings werde dies "ein klein wenig unterschiedlich interpretiert": Einige Unis würden die Hörsäle voll auslasten, andere anfangs nur zur Hälfte, um dann bis Ostern auf 100 Prozent zu kommen.

Trotzdem wird es weiter auch hybride Lehrveranstaltungen geben, also mit sowohl Präsenz- als auch Online-Formaten. Das werde vor allem große Vorlesungen mit vielen Teilnehmern betreffen und habe nicht nur mit Corona zu tun, meinte Seidler. "Volle Lehrsaalauslastung heißt halt 100 Prozent und nicht 130 Prozent." So würden überlastete Lehrveranstaltungen für alle verfolgbar - das werde wohl auch nach der Coronazeit so bleiben.

Erneut kritisierte Seidler die kurzfristige Vorgehensweise der Regierung: Wenn Ankündigungen diverser Maßnahmen erst zwei Wochen vor dem Beginn des Semesters kämen, habe dies nur geringe Auswirkungen etwa auf die geplanten Hörsaalbelegungen. "Eine Semesterplanung hat eine Vorlaufzeit." Das gelte übrigens auch für die Studierenden, die sich eventuell erst Quartiere an ihrem Studienort besorgen müssten.

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Durch das 2. Covid-19-Hochschulgesetz haben die Einrichtungen die Möglichkeit bekommen, noch bis Ende des Studienjahrs 2021/22 ihr Corona-Management eigenverantwortlich zu gestalten. An Seidlers eigener Universität, der Technischen Universität (TU) Wien, gilt vorerst die 2,5G-Regel - allerdings gibt es keine flächendeckenden Eingangskontrollen mehr, sondern nur noch Stichprobenüberprüfungen. Hörsäle werden voll ausgelastet, die Maskenpflicht bleibt aufrecht. (APA)


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