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Neue Nummer eins Medwedew: „Tennis manchmal nicht so wichtig"

Nach dem Aus von Novak Djokovic in Dubai avanciert Daniil Medwedew kommende Woche zum ersten Spieler an der Spitze seit Februar 2004, der nicht Djokovic, Roger Federer, Rafael Nadal oder Andy Murray heißt.

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Daniil Medvedev ist ab kommendem Montag die neue Numer eins der Tennis-Welt.
© PEDRO PARDO

Acapulco - Der neue Tennis-Weltranglisten-Erste Daniil Medwedew hat sich betroffen geäußert über den Angriff russischer Truppen auf die Ukraine. "Hier in Mexiko aufzuwachen und die Nachrichten aus der Heimat zu sehen, war nicht einfach", sagte der 26 Jahre alte Russe nach seinem Viertelfinalsieg beim ATP-Turnier in Acapulco. Als Tennisspieler werbe er für Frieden auf der ganzen Welt.

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"Wir spielen in so vielen verschiedenen Ländern, ich war als Junior und als Profi in so vielen verschiedenen Ländern. Es ist nicht leicht, all diese Neuigkeiten zu hören", sagte Medwedew.

Weil Novak Djokovic am Donnerstag beim parallel stattfindenden Turnier in Dubai verlor, wird er am kommenden Montag seine Führung in der Weltrangliste an Medwedew abgeben. Natürlich sei er froh, die Nummer eins zu werden, sagte Medwedew und bezeichnete dies als Ziel seit seiner Kindheit. "Aber in diesen Momenten ist klar, dass Tennis manchmal nicht so wichtig ist", sagte der Australian-Open-Finalist dieses Jahres und US-Open-Sieger von 2021. Im Halbfinale von Acapulco trifft Medwedew auf den Spanier Rafael Nadal, gegen den er zuletzt im Endspiel von Melbourne nach einer 2:0-Satzführung verloren hatte.

Medwedew verwies darauf, dass in der vergangenen Woche beim Turnier in Marseille sein russischer Landsmann Andrej Rubljow gemeinsam mit dem Ukrainer Denis Molchanow den Doppel-Titel gewonnen habe. "Das war großartig, weil die Menschen zusammenhalten müssen", sagte Medwedew. (dpa)

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