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Tote Fische am Miederer Zirkenbach: Gemeinde weist Schuld von sich

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66 tote Fische zählte der Fischereiberechtigte. Die Dunkelziffer dürfte allerdings bei 200 liegen.
© Jenewein

Mieders – Die Gemeinde Mieders hat am Freitag in einem Schreiben an Polizei und Medien neuerlich betont, keinen Räumschnee in den Zirkenbach eingebracht zu haben. Die Spuren würden eindeutig nicht vom Schneepflug der Gemeinde stammen. Wie berichtet, waren dort am Dienstag 66 tote Fische entdeckt worden. Gegen den Vorwurf des Fischereiberechtigten, die Gemeinde würde die Durchflussmenge am Wehr oberhalb der Birkangerbrücke reduzieren und damit den Fischbestand gefährden, verwehrt sich die Gemeinde ausdrücklich. Am Wehr seien schon lange keine Änderungen mehr durchgeführt worden. Im Gegenteil: Man warte nach wie vor auf einen wasserrechtlichen Bescheid, in dem die Zuständigkeit für das Wehr und die Wassermengen geregelt werden sollen.

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Landesumweltanwalt Walter Tschon betont unterdessen, dass die Schneeeinbringung in der Regel wasserrechtlich bewilligungspflichtig ist und dass sie nur dann erfolgen soll, wenn keine Deponierungsflächen vorhanden sind. „Zudem ist auch immer zu beachten, dass aus Sicht des Landesumweltanwalts diese Schneeeinbringungen nur in großen Gewässern mit entsprechendem Wasserabfluss stattfinden sollen“, so Walter Tschon. (TT)


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