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Zum Abschied noch ein Sieg: Mit dem Saisonende leert sich das Haifischbecken

Im letzten Saisonspiel, beim 4:3-Sieg gegen Linz, fehlten bei den Haien die Topscorer Tim McGauley und Mike Huntebrinker, die den Club wechselten.

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Zum Saisonabschluss hatten die Innsbrucker Haie noch einmal Grund zum Jubeln – Luca Muigg (r.) strahlte nach seinem ersten Ligatreffer vor 1500 Fans in der Tiwag Arena zu Recht.
© Kristen

Von Alex Gruber

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Innsbruck – Das Gehen nach dem vorzeitigen Saison-Aus und der vierten Spielzeit in Serie ohne Play-off-Teilnahme setzte bei den Innsbrucker Haien gestern schon vor dem letzten Match gegen Tabellenschlusslicht Linz ein:

Topscorer Tim McGauley wechselt in die Deutsche Eishockeyliga nach Ingolstadt, Mike Huntebrinker, bis Sonntag mit 34 Vorlagen bester Assistgeber der ICE Hockey League, heuert in der zweiten Schweizer Liga bei HC La Chaux-de-Fonds an. Beide waren schon am Sonntag im Haifischbecken nicht mehr an Bord.

Auch andere werden die unglückliche HCI-Saison woanders ausklingen lassen: Nico Feldner soll seine Zelte in Sheffield (ENG) aufschlagen, die Eigengewächse Lukas Bär und Clemens Paulweber (beide Zell am See) und Routinier Martin Ulmer (Feldkirch) versuchen ihr Glück noch in der Alps Hockey League.

„Wir sparen uns dadurch Geld“, notierte Teammanager Max Steinacher. Was das für die Zukunft im Haifischbecken heißt? Ein McGauley wird über den Sommer hinaus wohl nicht zu halten sein, mit Huntebrinker ist laut Steinacher das letzte Wort noch nicht gesprochen. Steinacher spielte auch noch einmal auf die Umstellung auf den Punkteschnitt nach dem vorzeitigen Liga-Ausstieg von Bratislava an, denn die bis dahin ausgetragenen Partien blieben in der Wertung – und da hatten die Haie zuvor ein Spiel gegen die Slowaken verloren, Graz hingegen zwei gewonnen. Die letzten beiden Partien der Steirer im Grunddurchgang fielen ja Corona-Absagen zum Opfer, was die Innsbrucker endgültig aus dem Play-off-Rennen nahm.

Das letzte „Freundschaftsspiel“ gegen Tabellenschlusslicht Linz begann gam Sonntag mit einem frühen Treffer und dem ersten Ligator durch das 19-jährige Eigengewächs Luca Muigg (1:0/2.), die ebenfalls bereits längst dezimierten Oberösterreicher drehten den Spieß nach 40 Minuten aber in eine 2:1-Führung um. Die Haie schlugen im Schlussabschnitt mit drei Treffern zurück. Lukas „Luggi“ Bär, der eine starke Saison spielte, traf mit seinem achten Saisontor zum 4:3-Sieg.


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