Bezirk Imst

82. Vinzenzgemeinschaft wirkt nun in Imsterberg

Obmann Richard Bartl (l.) beim Segnen der vinzentinischen Kerze durch Diakon Johannes Schwemberger.
© VG

Imsterberg – 770 Mitglieder und 2100 Helfer kümmern sich in Tirol unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaften (VG) um Menschen in seelischer oder materieller Not, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Religionsbekenntnissen. Nun wird dieses Netz noch dichter: In Imsterberg wird die 82. Vinzenzgemeinschaft Tirols eingerichtet. Als Obmann fungiert dort Bürgermeister Richard Bartl.

„Der neu gegründeten Vinzenzgemeinschaft Imsterberg ist es ein großes Anliegen, Menschen in allen Lebenslagen zur Seite zu stehen“, sagt Bartl. Alle Imsterberger Bürger „stehen unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Gesinnung im Mittelpunkt unserer Bemühungen“.

„Mehr als die Hälfte der Tiroler Bevölkerung kann über die Vinzenzgemeinschaften in Tirol direkte Hilfe in Anspruch nehmen“, erklärt Tirols VG-Präsident Christoph Wötzer. Somit bietet sich nun auch für Bewohner der Gemeinde Imsterberg, die in Notlage geraten, die Möglichkeit, rasche und unbürokratische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit viel Engagement und jeder Menge neuer Ideen will die VZ diese Anliegen in enger Abstimmung mit den pfarrlichen Gremien und dem Sozialausschuss der Gemeinde umsetzen.

„Von Beginn an werden wir für die Älteren, Kranken und jene mit Einschränkungen durch praktische Hilfe und Besuchsdienste zur Verfügung stehen und sie dadurch menschliche Wärme spüren lassen“, betont Bartl.

Diakon Johannes Schwemberger segnete die vinzentinische Kerze: „Die Kerze ist ein Symbol unseres Auftrages. Wir müssen ihr Licht in die Welt tragen, denn sie soll immer neue Hoffnung, Zuversicht und Mut geben. In der Nachfolge Jesu sind wir selbst Licht.“

Jährlich werden 5000 Familien finanziell von den Tiroler Vinzenzgemeinschaften unterstützt und 25.000 Essen via VINZIBus ausgegeben. Asylwerbern und Beschäftigungssuchenden wird über das Projekt VINZIHand die Möglichkeit geboten, sich im Dienste der Bevölkerung aktiv einzubringen. Die VINZIHerberge bietet Menschen ohne Heimat vorübergehend ein Dach über dem Kopf. Im vergangenen Jahr wurden Hilfsleistungen in Höhe von rund 750.000 Euro durch die Vinzenzgemeinschaften Tirol erbracht. (TT)

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