Initiative Akkma

Spenden aus Tirol: Hilfe zur Selbsthilfe in Manila

Die Produktion von Erdnussbutter im Rahmen der Nachbarschaftsinitiative „Akkma“ garantiert den Frauen ein Einkommen.
© Sheryl Rose M. Andes

Die Katholische Frauenbewegung unterstützt 70 Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Eines davon ist die Initiative „Akkma“ in Manila.

Innsbruck – Geringe Chancen auf eine geregelte Arbeit, extrem niedrige Löhne, kaum Sozialleistungen – es sind schwierige Bedingungen. Und trotzdem ist C.F. Natividad im Bezirk Mapulang Lupa im Großraum der philippinischen Hauptstadt Manila ein sicherer und lebenswerter Ort. Das haben die Menschen vor allem der Frauen- und Nachbarschaftsinitiative „Akkma“ zu verdanken. „Akkma“ steht für „Aktiv für die Frauen in Mapulang Lupa“ und engagiert sich in vielen Bereichen für die Verbesserung der Lebensumstände in dem Armenviertel.

Es gibt eine Kindertagesstätte, Vorträge zu Gesundheitsthemen, organisierte Kranken- und Hausbesuche oder Workshops, bei denen medizinische Produkte hergestellt werden. Auch werden Themen wie die Rollenverteilung angesprochen und damit Wissen und Werte zur Geschlechtergerechtigkeit vermittelt. Mit Arbeitsprojekten wie der Herstellung von Erdnussbutter, der Produktion von Seife und Hustensirup oder dem Bedrucken von T-Shirts können Frauen einen wichtigen Beitrag zum Familieneinkommen leisten bzw. ein Stück unabhängiger sein.

Das Projekt in dem Armenviertel Manilas ist eine von insgesamt 70 Initiativen in Asien, Afrika und Lateinamerika, die die Katholische Frauenbewegung Österreich (kfbö) unterstützt. „Wichtig ist dabei immer die Hilfe zur Selbsthilfe“, erklärt Anita Löffler, in der Diözese Innsbruck für die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung zuständig. Die Projekte würden daher so ausgewählt und gefördert, dass die Hilfe für die Menschen nachhaltig ist.

Den offiziellen Auftakt in Tirol zur Familienfasttag-Sammlung der Frauenbewegung während der Fastenzeit stellt das traditionelle Fastensuppenessen in der Innsbrucker Innenstadt dar. Dieses findet auch am heutigen Aschermittwoch wieder mit Diözesanbischof Hermann Glettler statt, Corona-bedingt gibt es allerdings eine „Benefizsuppe to go“. Beginn ist um 11 Uhr bei der Spitalskirche in Innsbruck, Suppen werden bis 13.30 Uhr ausgegeben.

Der heutigen Ausgabe der Tiroler Tageszeitung ist außerdem ein Zahlschein der Katholischen Frauenbewegung beigelegt, mit dem die Projekte unterstützt werden können. (np)

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