Tirol

Verstärkte Kontrollen zu Fasching in Tirol: 127 Alkohol- und Drogenlenker erwischt

(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Vom Unsinnigen Donnerstag bis zum Faschingsdienstag führte die Polizei schwerpunktmäßige Alkoholkontrollen durch. Nicht alle Lenker waren nüchtern.

Innsbruck – Die Tiroler Polizei kündigte während der Faschingswoche verstärkte Verkehrskontrollen an. "Die Warnungen haben nur zum Teil gewirkt", bilanziert die Exekutive. Vom Unsinnigen Donnerstag bis zum Faschingsdienstag wurden 121 Alkolenker und sechs durch Suchtgift beeinträchtigte Lenker aus dem Verkehr gezogen.

Ergebnis der Alkoholkontrollen:

  • 5091 Fahrzeuglenker wurden auf Alkohol getestet
  • 127 Lenker waren beeinträchtigt
  • 78 Lenker hatten mehr als 0,8 Promille
  • 43 Lenker hatten Werte zwischen 0,5 und 0,8 Promille
  • 6 Lenker waren durch Suchtgift beeinträchtigt

Allen durch Alkohol/Suchtgift beeinträchtigten Fahrzeuglenkern wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige an die zuständige Behörde erstattet. Bei 63 Lenkern wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen.

In Hinblick auf Verkehrsunfälle mit Personenschaden unter Alkohol/-Drogeneinfluss wurden im heurigen Jahr insgesamt fünf Alkoholunfälle (vier in Innsbruck, einer auf der A 12 – Inntalautobahn - bei Mötz) mit insgesamt sieben verletzten Personen verzeichnet.

Planquadrat am Faschingssamstag

Bei einem landesweiten Planquadrat am Faschingssamstag wurden in einer Nacht 27 Alkoholdelikte und ein Drogendelikt festgestellt.

Bei einer verkehrspolizeilichen Großkontrolle durch die Landesverkehrsabteilung Tirol wurden im Bezirk Innsbruck-Land und in der Stadt Innsbruck am Faschingsdienstag 19 Alkoholdelikte und ein Drogendelikt festgestellt.

Drei Raser auf Inntalautobahn gestoppt

Auf der Inntalautobahn im Gemeindegebiet von Tulfes in Richtung Osten wurde am 26. Februar ein Schweizer Pkw-Lenker bei einer erlaubten zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h mit einer Geschwindigkeit von 167 km/h gemessen und von einer Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung angehalten. Aufgrund der aggressiven Fahrweise (u. a. Missachtung des Sicherheitsabstandes) wurde dem Lenker der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen und eine vorläufige Sicherheitsleistung eingehoben.

Am 27. Februar wurde ebenfalls auf der A 12 im Gemeindegebiet von Kolsass in Richtung Westen ein österreichischer Autofahrer bei einer erlaubten zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h mit einer Geschwindigkeit von 172 km/h festgestellt und von einer Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung angehalten. Der Lenker wurde der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck angezeigt.

Am Rosenmontag wurde auf der A 12 im Gemeindegebiet von Radfeld in Richtung Osten ein österreichischer Pkw-Lenker durch eine Zivilstreife wahrgenommen, wie dieser rechts überholte und anschließend sein Fahrzeug bei einer erlaubten zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf eine Geschwindigkeit von 172 km/h beschleunigte. Der Lenker wurde an die Bezirkshauptmannschaft Kufstein zur Anzeige gebracht. (TT.com)

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