Bezirk Imst

Höchst inoffizielle Fasnachtsauskehr in Imst und Tarrenz

Im Hexendorf Tarrenz gehört das Verbrennen der Hexe zur Auskehr – am Dienstagabend wurde nur ein bengalisches Feuer entzündet.
© Walch

Imst, Tarrenz – Auskehren am „Fasnachtserchtig“, also Faschingsdienstag in anderen Regionen, das ist in Imst und Tarrenz ein Fixtermin: das letzte, aber heftige Aufflackern der Fasnachtszeit. Heuer gab es Corona-bedingt nichts Offizielles. In Imst hielt sich sogar die „Hexemuater“ alias Philipp Larcher als eigentliche Zeremonienmeisterin fern. „Das war mehr ein Treffen der Fasnachtsbegeisterten in der Innenstadt“, so Larcher. Aber ohne das eigentlich so wichtige „Zurfen“, das Kräftemessen der Besucher mit den Hexen. „Dafür wird es nächstes Jahr umso schöner“, hofft und verspricht zugleich die Imster Hexemuater.

Auch in Tarrenz hatte man sich ohne Zutun des offiziellen Fasnachtskommitees zum Auskehren am Dorfplatz versammelt. Das sonst so spektakuläre Verbrennen der Hexe fiel zwar aus, dennoch lieferte man im Hexendorf eine feurige Show. (pascal)

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