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34. Osterfestival Tirol 1. bis 17. April – „Maschine.Mensch“

Verschiedene Kunstformen loten das vermeintliche Verschwimmen der Grenzen aus und beleuchten „Fluch und Segen“ von künstlicher Intelligenz in unserer Welt.

Seit Aschermittwoch führen die 40 Orte mit Musik und Text durch die Fastenzeit und auf das Osterfestival Tirol hin. Junge Tiroler Musiker*innen machen diese 30 Minuten zu Inseln der Stille und des Innehaltens in einer sonst getriebenen Zeit. Ab 12. März finden samstags zur Fastenzeit OrgelSPIEe mit Musik von J.S. Bach und César Franck statt.

Die Alte Musik ist der Passion gewidmet, weltlich wie auch geistlich. Kaum aufgeführte Trauermusik aus dem Jahr der „großen Pest“ in Mailand um 1630, sowie Ausschnitte aus Manzonis Roman I Promessi Sposi (Die Brautleute) sind in La Divina Armonia (10. April) zu hören. Alt und Neu in Dialog setzt die Schola Heidelberg mit Lisa Streich und Berthold Tuercke (ÖEA) (3. April, -20% für TT-Club-Mitglieder): Verlust, Trauer und Zuversicht sind in den Werken von u. a. Johann Sebastian Bach und Jan Dismas Zelenka zu finden. Einen Höhepunkt bildet Bachs Matthäus-Passion (14. April) mit dem weltbekannten Bachspezialisten Philippe Herreweghe.

Den Schwerpunkt auf elektroakustische Musik legen die Ensembles PHACE (6. April) und WirkWerk (13. April) mit Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Neben österreichischen und Tiroler Erstaufführungen sind Stücke Horacio Vaggiones, einem Pionier der Computermusik, zu hören. Sarah Maria Sun verkörpert Molly Bloom (Schlussmonolog aus James Joyce Ulysses) in Dieter Schnebels Yes, I will Yes! (11. April, -20% für TT-Club-Mitglieder) das Text, Musik und Video vereint.

Gemeinsam mit Thomas Melle fragt sich das Künstlerkollektiv Rimini Protokoll ob ein im Detail nachgebautes Double des Autors Stütze oder Ersatz des Individuums sein kann (1. & 2. April). Jan Lauwers mit seiner Needcompany stellt in seinem teilweise autobiographischen Stück Verlust, Hoffnung und Liebe ins Zentrum (15. April -20% für TT-Club-Mitglieder). Die aufstrebenden Choreograph*innen von CocoonDance (9. April) wie auch GN | MC (17. April, -20% für TT-Club-Mitglieder) beschreiten mit ihren Bewegungen, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen, neue Pfade.

Eine Neudeutung des Fräulein Else in Paul Czinners Stummfilm nach Arthur Schnitzler liefern mit Live-Musik und Text Franui und maschek (5. April), Karin Jurschick beschreibt die Entwicklung der Kriegsführung u. a. hin zu unbemannten Kriegsrobotern (4. April) und das Filmdebut von Rahul Jain (7. April) zeigt in atemberaubenden Bildern den zermürbenden Alltag von Arbeitern in indischen Textilfabriken.

Weitere einzigartige Veranstaltungen: www.osterfestival.at

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