Krieg in Ukraine

1300 Menschen demonstrierten in Innsbruck für den Frieden

Die Innsbrucker Altstadt war am Samstag voll mit Demonstranten.
© Foto TT/Rudy De Moor

Mit Kerzen und Musikeinlagen wurde der ukrainischen Bevölkerung in diesem "sinnlosen Krieg" gedacht. Rund 1300 Menschen versammelten sich in der Innsbrucker Altstadt.

Innsbruck – Vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck haben am frühen Samstagabend im Rahmen einer Kundgebung laut Polizeiangeben rund 1.300 Menschen gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und für den Frieden demonstriert. Veranstaltet wurde die Friedenskundgebung vom Friedensforum Innsbruck. Mit Kerzen und Musikeinlagen wurde der ukrainischen Bevölkerung in diesem "sinnlosen Krieg" gedacht.

Anwesend waren unter anderem auch Innsbrucks Diözesanbischof Hermann Glettler, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann (ÖVP), Landtagsvizepräsidentin Stephanie Jicha (Grüne), Landesrätin Gabriele Fischer (Grüne), Innsbrucks Vizebürgermeister Markus Lassenberger (FPÖ) und NEOS-Landessprecher Dominik Oberhofer. Zu Wort kamen jedoch ausschließlich Vertreter der Kultur- und Zivilgesellschaft wie der Tiroler Kabarettist Markus Koschuh. "Keine Kundgebung kann Bomben und Raketen aufhalten", meinte dieser. Es gehe aber darum, auch in Innsbruck ein Zeichen für die Ukraine zu setzen. Ihr Kommen zugesagt hatten laut Friedensforum im Vorfeld auch in Tirol lebende Ukrainer und Russen.

Vorgetragen wurden etwa von Innsbrucker Volksschülern verfasste Texte. Sie wurden auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch präsentiert. Kerzen wurden mitgebracht - und sorgten so für ein kleines Lichtermeer in dunkler Zeit. Plakate und Transparente waren nur sehr vereinzelt zu sehen, wie etwa mit der Aufschrift "Make Vodka. Not War". Das ruhige Gedenken stand im Vordergrund, umrahmt etwa durch die Polin Agnieszka Kulowska vom Tiroler Symphonieorchester mit dem Sologeigenstück "Sonate für Violine Solo Nr. 1 in G Minor" von Johann Sebastian Bach. (TT, APA)

TT/De Moor

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