Handball

Für die Schwazer Adler heißt’s Wiedergutmachung

Spricht von Wiedergutmachung: „Hexer“ Aliaksei Kishou weiß, dass die Schwazer am Montag gegen die Fivers im Kollektiv heiß laufen müssen.
© Kristen

Nach der Pleite gegen Linz ist Schwaz Handball Tirol am Montag (20.20 Uhr) zuhause gegen die Fivers gefordert.

Schwaz – Bei der 27:33-Heimniederlage gegen Linz waren die Schwazer Handball-Adler am Mittwochabend vor dem treuen Heimpublikum denkbar flügellahm. Mit einer ähnlichen Darbietung gegen die Fivers Margareten droht am Montag eine gewisse Absturzgefahr, zwar nicht ins Bodenlose – die Teilnahme am Play-off-Viertelfinale steht ja schon fest –, aber das Kopfkino würde sich zumindest weiter verstärken.

Nach dem souveränen Cupsieg über Feldkirch, dem Liga-Zittersieg gegen Bruck und der Pleite gegen Linz ist im vierten Pflichtspiel unter Neo-Interims-Spielertrainer Gerald Zeiner Wiedergutmachung angesagt. Die muss nicht zwangsläufig in einem Punktegewinn, aber zumindest in einem couragierten Heimauftritt liegen, um die Fans wieder versöhnlich zu stimmen. Die Osthalle darf am Montag nach wochenlangen Beschränkungen beim Live-Spiel (ORF Sport +) voll besetzt werden.

„Wir wissen, dass wir es wesentlich besser können. Am Montag gegen die Fivers muss eine andere Mannschaft auf dem Feld stehen“, nahm Goalie Aliaksei Kishou nach dem Linz-Fehltritt das Kollektiv in die Pflicht. Dass am Montag „einfach alles ganz anders aussehen muss“, merkte klarerweise auch Zeiner an. Im Wissen, dass im Fivers-Match eine Signalwirkung für den weiteren Saisonverlauf steckt und dass die guten Trainingsleistungen letztlich auf der Anzeigetafel sichtbar werden müssen ... (lex)

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