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„A Million Dreams": Das Leben gesungen, getanzt und in Worte gefasst

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Es war ein Chorkonzert der besonderen Art mit der Formation „Somesing“ (Bild), Tänzern von JoyDance und einem Poetry Slammer.
© Hauser

Pfaffenhofen – Es war gesungene, getanzte bzw. in Worte gefasste Lebensfreude und ein Appell an die Menschlichkeit, mit der die Gesangsformation Somesing aus Pfaffenhofen, Tänzer der Imster Gruppe JoyDance und der Poetry Slammer Emil Kaschka am Wochenende in Pfaffenhofen, Mils bei Imst und Birgitz das Publikum begeisterten. Unter dem Motto „A Million Dreams“ servierte eine enthusiastische Chorgemeinschaft nach Corona-bedingter dreijähriger Probezeit ein Best-of aus den Musicals Anatevka, West Side Story, Hair und Greatest Showman.

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Das Vokalensemble Somesing besteht seit mittlerweile 30 Jahren, seit 17 Jahren ist es die ausgebildete Jazzsängerin und Cellistin Lucia Müller, die als Leiterin für den guten Ton sorgt. Programmatisch hat man sich anspruchsvoller Jazz- und Popliteratur verschrieben und vertraut bei Auftritten auf die Unterstützung von professionellen Musikern. Mit Albert Knapp (Piano), Florian Hupfauf (Bass), Eva Singer (Violine) und Gerald Walser (Drums) hörte man exzellente Instrumentalisten an der Seite des bestens eingespielten Gesangsensembles. Doch Freude lässt sich auch tanzen und dass sich das Vokalensemble so gekonnt auf der Bühne bewegte, dafür sorgte die Choreografie von Klaudia Flür.

Womit wir auch bei den eingangs erwähnten Worten wären, für welche der Autor und Poetry Slammer Emil Kaschka sorgte. Auf der Suche nach Liebe und menschlicher Wärme befundete er in geradezu verzweifelter Hoffnung den Zustand einer digitalisierten, kriegsverwirrten Welt. Ein Sprachkünstler mit Tiefsinn und Witz, voller Esprit. (hau)

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