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Land will 5000 TirolerInnen auf den Mobilitäts-Zahn fühlen

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Verkehrsreferentin Ingrid Felipe (Grüne) will’s wissen.
© De Moor

Innsbruck – Das Volksschulkind geht zu Fuß in die nahe Schule, das ältere Geschwisterteil nimmt zur weiterführenden Bildungseinrichtung den Bus. Die Mutter pendelt mit dem Auto zur Arbeit, der Vater setzt – zumindest in den Sommermonaten – auf das Rad. Ein fiktives Beispiel eines innerfamiliären Mobilitätsalltags.

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Das Land Tirol will dem Mobilitätsverhalten der Tirolerinnen und Tiroler nun aber ganz genau auf den Zahn fühlen. So, wie man es zuletzt im Jahre 2011 getan hat. Die für Verkehr zuständige LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) gab gestern den Start der „Mobilitätsbefragung 2022“ bekannt. Hierzu wird ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut im Auftrag des Landes 3000 Haushalte bzw. rund 5000 Personen zu ihrem jeweiligen Mobilitätsverhalten ab Ende April (bis zirka Mitte Juni) befragen (online, telefonisch oder persönlich). Repräsentativ, also gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Region.

„Um die notwendige Mobilitätswende weiter vorantreiben zu können, brauchen wir neben den laufenden Verkehrszählungen auch die Rückmeldung aus der Bevölkerung als zusätzliche Entscheidungsgrundlage“, erklärt Felipe. Die Ergebnisse sollen nicht nur in das Tiroler Verkehrsmodell, sondern auch in die Nachhaltigkeits- und Klimastrategie des Landes einfließen. (TT)


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