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FFP2-Maske mit Kamera: Betrug bei Führerscheinprüfung flog auf

Ein 43-Jähriger soll in Deutschland „Einflüstern“ mittels FFP2-Maske samt eingebauter Mini-Kamera und Funk-Ohrstöpseln angeboten haben. Die Ausrüstung wurde bei einer Kontrolle sichergestellt.

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Wie viele Kunden der 43-Jährige hatte, steht laut Polizei noch nicht fest. (Symbolfoto)
© Marijan Murat

München – Mit FFP2-Masken samt eingebauter Mini-Kamera soll in Deutschland ein 43-Jähriger illegal beim Bestehen der theoretischen Führerscheinprüfung geholfen haben. Der Mann habe seine Dienste offenbar bundesweit gegen Geld angeboten, sagte ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg am Donnerstag. Er flog demnach am Mittwoch zufällig bei einer Kontrolle auf der Autobahn 73 bei Eggolsheim in Oberfranken auf.

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Der Betrüger soll seine Kunden mit Funk-Ohrstöpseln und Mini-Kameras ausgestattet haben, um so drahtlos die Antworten der theoretischen Führerscheinprüfung übermitteln zu können. Schleierfahnder hätten in seinem Wagen die entsprechende technische Ausrüstung und weitere Beweismittel gefunden, darunter auch die manipulierten FFP2-Masken.

Wie viele Kunden der 43-Jährige hatte, steht laut Polizei noch nicht fest. Der Mann stamme nicht aus Bayern, sagte der Sprecher. Aus welchem Bundesland er kommt, wollte er nicht preisgeben.

Die Masche, Antworten per Funk bei der Führerscheinprüfung durchzugeben, sei nicht neu. Es gebe davon sogar Videos im Internet. Gegen den Mann werde nun wegen eines Verstoßes nach dem Telekommunikationsgesetz ermittelt. (dpa)

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