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Hoffnungen auf ein Happy End bei den Tiroler Ski-Damen

Nach einer teils durchwachsenen Saison wollen die Tiroler Weltcup-Technikerinnen noch nicht ans Ende denken – heute (RTL/15.00 Uhr TT.com-Ticker) und morgen (Slalom) in Åre.

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Ran an die Tore – trotz der Ausfallserie zuletzt: Die Zillertalerin Stephanie Brunner will wieder angreifen.
© AFP/Makovec

Von Sabine Hochschwarzer-Dampf

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Innsbruck – Ausfall in Lienz, Corona statt Kranjska Gora, Ausfall am Kronplatz, bei den Olympischen Spielen und dann auch in Lenzerheide – Stephanie Brunners Bilanz seit Weihnachten. Da trösten selbst die 61 Punkte vom Beginn (mit den Plätzen 17, 14 und 9) wenig, die Zillertalerin muss als aktuell 25. noch um einen Start beim Weltcupfinale in Méribel zittern.

„Die Saison war durchwachsen mit den sehr vielen Ausfällen“, sagt die 28-Jährige. Dabei war sie so zuversichtlich in Sölden gestartet, weil erstmals seit Langem ohne frisch ausgeheilte Knieverletzung. „In den Rennen hat es überhaupt nicht funktioniert, aber aufgeben tut man bekanntlich einen Brief“, bleibt Brunner, die Ende Februar ein FIS-Rennen am Glungezer gewann und bei einem Weltcup-Podium hält (3. in Killington 2017), dennoch zuversichtlich. Sie wolle ihre Erwartungen jetzt für Åre nicht am Ergebnis orientieren, „aber endlich mal ins Ziel kommen“. Dann werde man sehen, ob es für das Finale noch reiche.

Im Gegensatz zu Brunner hatten Tirols andere Technikerinnen die Olympia-Zeit zu überbrücken: Ricarda Haaser, aktuell 22. der RTL-Wertung, fuhr weder im Europacup noch bei FIS-Rennen, zeigte aber zuletzt in Lenzerheide als Zwölfte im Super-G auf und blieb im Riesentorlauf einmal mehr in den Top 20: „Die Saison ist bisher nicht ganz nach Wunsch verlaufen“, sagt die Mauracherin, „aber ich werde alles versuchen, dass ich noch mein bestes Saisonergebnis einfahren kann.“ Also, besser als Rang 14 in Kranjska Gora.

Die Ötztalerin Franziska Gritsch ließ es indes zuletzt im Europacup krachen, vornehmlich in den Speed-Bewerben, und setzte sich damit sogar an die Spitze der Gesamtwertung. Ein Fixplatz im Weltcup ist ihr damit bereits sicher, die Freude ist groß: „Die Saison vorher war ein bisschen zach. Ich konnte zeigen, was in mir steckt, im Weltcup habe ich mich unter meinem Wert geschlagen.“ Elf Punkte sammelte sie bislang – mit einem 22. Rang im RTL und Rang 29 im Parallel-RTL. Für einen Start beim Weltcupfinale nächste Woche wird es eng. Gritsch: „Rein rechnerisch ginge es, aber da müsste schon ein größeres Wunder passieren.“

Die Götznerin Chiara Mair ist hingegen erst morgen beim Slalom im Einsatz, Nina Astner (Itter) startet hingegen wie die anderen Tirolerinnen doppelt – und hofft bei ihrem sechsten Weltcup-Rennen auf erste Punkte.

ÖSV-Starterinnen heute (RTL 15/18 Uhr, live ORF 1): Nina Astner, Stephanie Brunner, Franziska Gritsch, Ricarda Haaser, Katharina Huber, Elisabeth Kappaurer, Katharina Liensberger, Ramona Siebenhofer und Katharina Truppe.


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