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Erhebliche Waldbrandgefahr in südgerichteten Bereichen Tirols

Lang anhaltendes Schönwetter sowie Schneeschmelze dörren die Vegetation derzeit immer mehr ausdörren. Erhebliche Waldbrandgefahr ist die Folge. Land und Feuerwahr mahnen die Bevölkerung zur Vorsicht.

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In Telfs im Bereich St. Moritzen kam es am Mittwoch zu einem Waldbrand.
© Zeitungsfoto.at

Innsbruck – In bestimmten Teilen Tirols herrscht derzeit erhebliche Waldbrandgefahr. Betroffen sind vor allem „südgerichtete schneefreie Wald- und Flurbereiche der Haupttäler", wie das Land am Freitag in einer Aussendung mitteilte.

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Besorgt über das frühe Einsetzen der Waldbrandgefahr in den tieferen Lagen zeigt sich auch Christian Schwaninger von der Abteilung Waldschutz des Landes: „Waldbrände können sich bei diesen Bedingungen sehr rasch ausbreiten." Nach Waldbränden sei der Waldboden auf steileren Hängen extrem von Erosion bedroht – das könne bis zum völligen Verlust des Waldbodens führen. „Dann ist der Schutzwald verloren“, so Schwaninger.

Der Landesfeuerwehrverband rief Bevölkerung und Gäste daher auf, im Wald und in Flurbereichen nicht mit offenem Feuer zu hantieren, sowie Rauchen und „Zweckfeuer" zu unterlassen.

Lang anhaltendes Schönwetter sowie Schneeschmelze würden die Vegetation derzeit immer mehr ausdörren.

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„Verdorrtes Gras und Äste sowie Unterholz entzünden sich sehr rasch. Der für diese Tage prognostizierte Föhn beschleunigt Feuer noch mehr“, warnt der Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl.

In den vergangenen Tagen war es im Bundesland zu einigen Waldbränden gekommen, etwa bei Telfs. (TT.com)


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