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An der Bahntrasse brennt’s – kontrolliert

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Das kontrollierte Abbrennen entlang der Achenseebahntrasse soll Wald- und Wiesenbrände künftig verhindern.
© zoom.tirol

Jenbach – Ein kleiner Funkenflug genügte und in rasender Geschwindigkeit breitete sich an einer der steilsten Streckenabschnitte der Achenseebahn ein Brand aus. Die Freiwillige Feuerwehr rückte sofort an, um den großflächigen Waldbrand zu löschen. Rund 3000 m² waren betroffen. Und das nur zwei Tage vor den behördlich vorgeschriebenen Abbrennarbeiten – die genau solche Brände eigentlich verhindern sollten.

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Es war eine verfahrene Situation. Für den Saisonstart am 29. April hat man seitens der Achenseebahn eine Lok auf Vordermann gebracht. Diese musste aber eine Belastungsfahrt inklusive Bremstest absolvieren. Und ohne diese Lok sind laut Betriebsleiter Hannes Obholzer auch die Abbrennarbeiten entlang der Bahntrasse zwischen Jenbach und Maurach nicht möglich. Die Freiwillige Feuerwehr Jenbach beaufsichtigt die Arbeiten, aber dazu muss ein Waggon mit Löschwasserbehälter auf Schiene sein. Also musste die Lok vorher getestet werden. Dass genau bei dieser Fahrt ein Brand ausgelöst wird, sei tragisch. „Aber die Arbeiten hätten wir nicht früher erledigen können. Zum einen waren Teile für die Lok noch nicht da und zum anderen liegt noch viel Schnee auf der Strecke“, erklärt Obholzer.

Zwischen 25- und 30-mal pro Saison muss die FF Jenbach wegen der Achenseebahn ausrücken. Gerade jetzt sei die Witterung für Bremsproben nicht ideal, der Wind habe die Situation noch schwieriger gemacht, meint Kommandant Alexander Aschenwald. Mit den Abbrennarbeiten komme man gut voran. (emf)

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