Entgeltliche Einschaltung

Ausgemustert ist nicht gleich auch ausgedient

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Eine Abordnung aus Kroatien übernahm das Fahrzeug von den Kitzbühelern.
© Obermoser

Kitzbühel – Nach 28 Jahren war Schluss – die Feuerwehr Kitzbühel wechselte ihr Löschfahrzeug (LF) aus, schickt es aber nicht in Pension. Das Fahrzeug bekommt ein zweites Leben und zwar in der Stadt Resetari in Kroatien. Nun war eine Abordnung aus Kroatien in Kitzbühel zu Gast und hat das Fahrzeug übernommen.

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„Unser neues Fahrzeug ist dem alten sehr ähnlich, nur mit einer wesentlich moderneren Ausstattung. Es ist wieder ein LF, genau genommen ein LFB, und ist zum einen für die Löschwasserversorgung gedacht und noch viel mehr für Hochwassereinsätze. Der Bedarf wird hier immer größer und daher haben wir uns für ein solches Fahrzeug entschieden“, berichtet Alois Schmidinger, Kommandant der Feuerwehr Kitzbühel.

Das alte Fahrzeug war unter anderem bei Hochwassereinsätzen in Kössen und Kufstein mit dabei und hat inzwischen 26.000 Kilometer auf dem Buckel. „Das klingt für einen privaten Pkw nicht viel, aber für Feuerwehrfahrzeuge ist das nicht wenig“, erklärt Schmidinger.

Das neue Fahrzeug ist bereits bei der Feuerwehr in Kitzbühel angekommen und wird am 15. Mai im Rahmen des Florianikirchtags eingeweiht. Für das alte Fahrzeug bekommt die Feuerwehr Kitzbühel nichts mehr. „Dafür bekommen wir, wenn wir ein neues Fahrzeug kaufen, vom Land Tirol eine etwas höhere Subventionierung“, so Schmidinger. Es ist nicht das erste Fahrzeug der Kitzbüheler, welches seinen Einsatz nun in Kroatien absolviert. Seit 2004 unterstützt das Land Tirol im Rahmen der Wiederaufbauhilfe die Freiwilligen Feuerwehren in Kroatien. Die in Tirol ausgemusterten Fahrzeuge werden in einsatzbereitem Zustand einer ausgewählten Feuerwehr übergeben. Mit Hubert Ritter ist auch ein Mitglied der Feuerwehr Kitzbühel an der Auswahl der Feuerwehren in Kroatien maßgeblich beteiligt. (aha)

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