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Bauern geschlossen, 97 Prozent für Obmann Geisler

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Erstmals gibt es im Tiroler Bauernbund mit Andrea Lechleitner eine Obmannstellvertreterin. Geisler wurde klar bestätigt.
© Bauernbund/Die Fotografen

Innsbruck – Der Landesbauernrat, das höchste Gremium des ÖVP-Bauernbunds, wollte gestern nicht den geringsten Zweifel aufkommen lassen: Bauernbundobmann und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler wurde mit 97 Prozent in seiner Funktion bestätigt. Als wichtigster Vertrauter von ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter geht er damit gestärkt in die kommende Wahlauseinandersetzung. So sieht das auch Platter: „Mit der Wiederwahl und 97 Prozent für Josef Geisler stärkt der Landesbauernrat seine Position im Land und in der Tiroler Volkspartei.“ Und: Die Volkspartei benötige einen starken Bauernbund, und der Bauernbund benötige eine starke Volkspartei.

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Geisler sieht sich in seiner Arbeit bestätigt, die Wolfsdebatte sorgt ja für Unruhe unter den Bauern. Der Führungsspitze des Bauernbunds wird zögerliches Vorgehen vorgeworfen. „Ich bin kein Mensch, der Dinge verspricht, die nicht gehalten werden können.“ Die Geschlossenheit stärke jedoch den Bauernbund und natürlich ihn persönlich.

Erstmals steigt auch eine Frau in die Führungsriege des Bauernbunds auf. Andrea Lechleitner aus Wenns wurde mit 99 Prozent neben dritten Obmann-Stellvertreterin. (pn)

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