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Ölpreise gaben spürbar nach, Goldpreis etwas tiefer

Die Ölpreise sanken zu Wochenbeginn spürbar, auch der Goldpreis zeigte sich etwas schwächer.

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Die Ölpreise gaben deutlich nach.
© APA/AFP/JEAN-PHILIPPE KSIAZEK

Wien – Die Ölpreise sind am Montagvormittag spürbar gesunken. Gegen 11.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 108,80 US-Dollar. Das waren 3,4 Prozent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um gut zwei Prozent auf 104,78 Dollar.

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Die Energiepreise geben zum Auftakt in die neue Handelswoche weiter nach. Brent rutscht unter die Marke von 110 Dollar je Barrel, Erdgas auf 114 Euro je MWh. Hintergrund sind positive Signale bei den Gesprächen russischer und ukrainischer Vertreter am Wochenende, die auf eine Annäherung hoffen lassen, hieß es dazu von den Commerzbank-Experten.

Rückschlag bei Atomverhandlungen

Dagegen verzeichneten die Atomverhandlungen mit dem Iran einen Rückschlag. Diese sind am Freitag unterbrochen worden. Der EU-Außenbeauftragte Borrell sprach von "externen Faktoren", die eine Pause erfordert hätten.

Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde für Freitag mit 113,29 Dollar festgelegt, wie das OPEC-Sekretariat am Montag mitteilte. Am Donnerstag hatte der Preis noch bei 117,23 Dollar gelegen. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

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Goldpreis etwas tiefer

Der Goldpreis zeigte sich zu Wochenbeginn ebenfalls etwas schwächer. Gegen 11.00 Uhr wurde die Feinunze (31,10 Gramm) in London um 1962,32 US-Dollar gehandelt, was ein Minus von 0,6 Prozent bedeutet.

Der Goldpreis fällt, nachdem es in der Ukraine Hoffnung auf eine Beendigung des Krieges gibt, kommentierten die Commerzbank-Analysten. Dadurch steigt der Risikoappetit der Marktteilnehmer und Gold als sicherer Hafen ist entsprechend weniger gefragt. Auch die Anleiherenditen steigen als Reaktion auf die vermeintliche Entspannung deutlich, was Gold als zinslose Anlage weniger attraktiv macht. (APA)


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