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Beim ESC sehen Buchmacher die Ukraine klar vorn, Österreich im Mittelfeld

Der Eurovision Song Contest, dessen Finale am 14. Mai steigt, ist jetzt bereits sehr vom Krieg in der Ukraine geprägt. Russland wurde vom Veranstalter ausgeschlossen; der Beitrag der Ukraine hingegen, der sich erst noch qualifizieren muss, liegt bei internationalen Buchmachern vorne.

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Der ESC findet heuer vom 10. bis 14. Mai in Turin statt.
© EBU

Turin – Die Ukraine ist laut Buchmachern der Favorit auf den Sieg beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Turin. Internationale Wettanbieter sehen die ukrainische Band Kalush Orchestra, die mit dem Song „Stefania" antreten wird, vorne – und prognostizieren damit auch eine Solidaritätsbekundung Europas im Ukraine-Krieg.

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Der Anbieter Unibet etwa bot am Montag die Siegquote 2 an, zahlt also bei 10 Euro Einsatz im Falle eines Sieges der Ukraine 20 Euro aus. Mitte Februar war die Ukraine, die sich in einem der Halbfinals (10. und 12. Mai) noch für das Finale am 14. Mai qualifizieren muss, in einem Gesamtranking einiger Buchmacher noch im Mittelfeld positioniert.

📽️ Video | So klingt der ESC-Beitrag der Ukraine

Die ESC-Ausgabe in der norditalienischen Stadt soll dem Weltfrieden gewidmet werden, teilten die Organisatoren laut der römischen Tageszeitung Il Messaggero (Dienstagsausgabe) mit.

„Die ukrainische Delegation hat alle Termine einhalten können. Sie ist dabei, ein Back Up-Video für ihre Performance zu drehen, für den Fall, dass die Delegation oder Teile von ihr nicht in Turin anwesend sein können", sagte die für den ESC zuständige Managerin von RAI, Simona Martorelli.

Vorjahressieger Italien momentan auf Platz zwei

Auf dem zweiten Platz bei den Wettquoten lagen Mahmood & Blanco (Siegquote 4,25), die in Turin mit ihrem Song „Brividi" das Gastgeberland Italien vertreten. Die Sänger gewannen im Februar das traditionelle Musikfestival von Sanremo – und haben laut der Buchmacher gute Chancen, den Erfolg von Måneskin zu wiederholen. Die Band hatte 2021 erst das Festival in Sanremo und dann auch den Eurovision Song Contest gewonnen.

📽️ Video | So klingt der ESC-Beitrag von Italien

Auf Platz 3 lag Schwedens Starterin Cornelia Jakobs, die mit dem Song „Hold Me Closer" ins Rennen geht (Siegquote 8). Österreichs Duo – die Tirolerin Pia Maria und DJ LUM!X – („Halo") befand sich am Montag unter den insgesamt 40 Nationen, die mittlerweile alle ihren ESC-Beitrag gemeldet haben, im Ranking auf Platz 22 (Unibet-Siegquote 81). Die Buchmacher lagen mit den ESC-Spitzenplätzen oft richtig.

📽️ Video | So klingt der ESC-Beitrag von Österreich

Der ESC ist schon jetzt stark vom Ukraine-Krieg geprägt. So rückte die ukrainische Band Kalush Orchestra für die ursprüngliche Kandidatin Alina Pash nach. Hintergrund waren offene Fragen zu einer Reise der Sängerin auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim im Jahr 2015. Russland wurde nach der Invasion in die Ukraine durch den ESC-Veranstalter – das ist der Senderverbund EBU (Europäische Rundfunkunion) – vom diesjährigen Song Contest ausgeschlossen. (APA/dpa, TT.com)


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