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Nullnummer gegen die Admira: WSG hat Schlusslicht Altach im Nacken

Die WSG Tirol fuhr am Samstag beim 0:0 gegen die Admira den ersten Punkt in der Qualifikationsgruppe ein. Schlusslicht Altach rückte allerdings durch einen Auswärtssieg bei Ried bis auf zwei Zähler an die Tiroler heran.

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WSG-Verteidiger Dominik Stumberger im Zweikampf mit Admiras Stefano Surdanovic.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Innsbruck – Nach dem 0:6-Debakel der WSG in der Vorwoche beim LASK konnte das 0:0 am Samstagabend im Tivoli gegen die Admira durchaus zufrieden zur Kenntnis genommen werden. Immerhin stand hinten wieder einmal die Null und das Punktekonto der Tiroler in der Qualifikationsgruppe bekam Zuwachs.

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Das war auch bitter nötig, da Schlusslicht Altach zeitgleich in Ried trotz 0:1-Rückstand noch mit 2:1 als Sieger vom Platz ging. Die Vorarlberger rückten so bis auf zwei Punkte an die Tiroler heran.

⚽ Bundesliga, 2. Spieltag

🟢 Qualifikationsgruppe, Samstag:

  • SV Ried - SCR Altach 1:2 (1:0). Tore: 1:0 (43.) Wießmeier (Elfmeter), 1:1 (64.) Nanizayamo, 1:2 (82.) Monschein
  • WSG Tirol - FC Admira 0:0
  • Sonntag: TSV Hartberg - LASK 14.30 Uhr

🟢 Meistergruppe, Sonntag:

  • WAC - Red Bull Salzburg 14.30 Uhr
  • Sturm Graz - Austria Klagenfurt 14.30 Uhr
  • Rapid Wien - Austria Wien 17.00 Uhr

⚽ Zum Spielverlauf: Beide Teams präsentierten sich personell stark verändert. Bei den Tirolern entschied sich Coach Thomas Silberberger nach dem 0:6 beim LASK gleich für fünf Änderungen und wechselte dabei das gesamte Vierer-Mittelfeld aus. Admira-Trainer Andreas Herzog musste mit Sebastian Bauer, Luan und Leonardo Lukacevic gleich drei Teile der zuletzt beim Heim-2:0 gegen Ried erfolgreich verteidigenden Viererkette vorgeben. Auch der etatmäßige Rechtsverteidiger Stephan Zwierschitz spielte nicht auf seiner angestammten Position, sondern half auf der linken Seite aus.

"Wenn sie am Samstag nicht marschieren, schicke ich sie mit dem Taxi nach Hause", hatte Silberberger vor der Partie angekündigt. Seiner Truppe konnte man diesmal den nötigen Willen und Einsatz nicht absprechen, sie waren nach dem Debakel bemüht, eine Reaktion zu zeigen. Im Spiel nach vorne war vor dem Seitenwechsel allerdings wenig zu sehen, wie auch aufseiten der Gäste. In einer sehr zerfahrenen ersten Hälfte war vor allem Sicherheit Trumpf, großes Risiko wollte niemand eingehen.

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Es hat eine Reaktion gegeben. Wir haben hinten zu null gespielt, nach vorne leider auch. Nach einem 0:6 ist das nächste Spiel nicht so einfach.
Raffael Behounek, WSG-Verteidiger

So blieb ein Linksschuss von Admiras Stefano Surdanovic, der vorbeiging (11.), die einzige Möglichkeit der Niederösterreicher, während Tim Prica im WSG-Dress einen Kopfball aus sechs Metern nicht aufs Tor brachte (23.).

📽️ Video | Altach siegte nach Rückstand in Ried:

Zur Pause schien Silberberger die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team hatte nach der Pause ein sichtliches Übergewicht, wollte den Sieg mehr, was man auch an einem klaren Chancenplus ablesen konnte. Nach einer schönen Aktion und einem Volley-Abschluss von Bror Blume konnte Andreas Leitner mit einer Parade den Rückstand verhindern (57.). Zwei Minuten später fiel ein Prica-Abschluss aus guter Position mangelhaft aus. Auch Giacomo Vrioni kam einem Torerfolg nahe, sein Kopfball wurde aber zu Leitners Beute (70.). In der 91. Minute wehrte der Admira-Schlussmann auch noch einen Behounek-Schuss ab.

Die WSG ist gegen die Admira nun bereits acht Ligaspiele ungeschlagen. Auch die Gäste setzten eine Serie fort, sind nun auswärts in der Liga schon sieben Partien ohne Niederlage. Für die Tiroler geht es nach der Länderspielpause in Hartberg weiter, die Admiraner müssen in Altach ran. (TT.com, APA)

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