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Theaterforum Humiste in Imst: Opfer sind Täter, sind auch Opfer

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Judith Peintner und Andreas Flür nehmen als Protagonisten die Zuschauer mit auf einen Thriller in Sachen Geschlechterkampf.
© Hauser

Imst – Geschlechterkrieg auf offener Bühne ist nichts Neues im Theater. Die Weltliteratur ist voll davon. Beim Theaterforum Humiste Imst setzt man aktuell nicht auf einen „Klassiker“ in Sachen Geschlechterkrieg, sondern auf eine Eigenproduktion mit dem Titel „Isabella und er“ aus der Feder von Hartwig Ladner alias Hartgeb. Im als analytisches Drama gedachten Stück begegnen sich zufällig eine Frau und ein Mann, um sich an nicht bewältigtem seelischen Schmerz und verdrängter Schuld abzuarbeiten.

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Dass sich zufällig Begegnende einen seelischen Schlagabtausch liefern, über sich herfallen, Mordpläne schmieden und Gewalt walten lassen, scheint zwar bar jeglicher Realität, für einen Thriller der Marke „American C-Movie“ taugt der Plot aber allemal. Dass die Spannung bei einer Länge von zwei Stunden abflaut, liegt nicht an den Protagonisten Judith Peintner und Andreas Flür, die wechseln ihre Seelenkostüme mit Bravour. Weitere Termine und Reservierungen unter www.humiste.at (hau)

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