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Ehefrau nach Trennung niedergestochen: Freispruch und Urteil aufgehoben

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Wien – Der Prozess gegen einen 52-Jährigen wegen versuchten Mordes an seiner Ehefrau hat heute, Dienstag, am Wiener Landesgericht ein überraschendes Ende gefunden. Die Geschworenen sprachen den Angeklagten mit 4:4 Stimmen vom Mordversuch frei. Der vorsitzende Richter Wolfgang Etl hob das Urteil daraufhin postwendend auf. Die Anwältin des Mannes, Astrid Wagner, sah dieses Vorgehen als "sehr fragwürdig".

Die Geschworenen sahen es zwar als gegeben an, dass der Mann seiner Frau am 19. August 2021 bei der U-Bahn-Station Pilgramgasse aufgelauert und sie mehrfach mit einem Messer attackiert hat. Sie sahen aber hinter dem Angriff keine Tötungsabsicht. Der Angeklagte hatte bei dem Prozess eine Mordabsicht bestritten. (APA)

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