Entgeltliche Einschaltung

51-Jähriger soll in Innsbruck mit Softgun auf Passanten geschossen haben

Ein 24-Jähriger alarmierte am Dienstag die Polizei, weil er laut eigenen Aussagen von Projektilen einer Softgun oder Luftdruckwaffe beschossen worden war. Die Polizei forschte einen 51-jährigen Tatverdächtigen aus. Statt der Waffe fanden die Beamten in der Wohnung aber Nazi-Devotionalien.

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(Symbolfoto)
© pixabay

Innsbruck – Drei Polizeistreifen – darunter auch Kräfte der "Schnellen Interventionsgruppe" SIG – rückten am Dienstagnachmittag in die Speckbacherstraße in Innsbruck aus, nachdem ein 24-jähriger Anrufer gemeldet hatte, dass ein Mann aus einem Fenster seiner Wohnung im ersten Stock auf Passanten mit einer Luftdruckwaffe schießen würde. Der Anrufer gab außerdem an, dass er von zwei Projektilen getroffen worden sei.

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Die Beamten begaben sich vor Ort zur betreffenden Wohnung und nahmen dort in weiterer Folge einen 51-jährigen Österreicher als Tatverdächtigen fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnte zwar keine Luftdruckwaffe oder Softgun vorgefunden werden, jedoch wurden Gegenstände, die der Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut dienen, aufgefunden und sichergestellt. Im Rahmen einer ersten Vernehmung zeigte sich der 51-Jährige zu der angeblichen Schussabgabe nicht geständig. Er wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck auf freiem Fuß angezeigt. (TT.com)

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