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Lebensbedrohliche Blutvergiftung: Der rote Strich zeigt sich nur selten

An Blutvergiftung sterben jährlich Millionen von Menschen. Auch, weil nur wenigen Patienten klar ist, dass diese nach lokalen Infektionen von allen Erregern ausgelöst werden kann. Die Symptome, die zum Organversagen führen, sind unspezifisch.

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Aufgepasst! Eine Blutvergiftung tritt nicht nur bei Wunden auf, sondern meist nach Infektionen.
© iStock

Von Susann Frank

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Das Allgemeinwissen trügt und das kann verheerende Folgen haben: Ein roter Strich auf der Haut nach einer Wunde am Körper ist keineswegs das typische und alleinige Anzeichen für eine Blutvergiftung. Die Sepsis, wie sie in der Fachsprache heißt, „ist ein lebensbedrohliches, intensivmedizinisches Problem“, erklärt Peter Zanier.

Nur ein paar der 28.000 Fälle im Jahr gehen dabei auf eine Verletzung an der Haut zurück, die wenigsten davon sind für die 6700 Toten jährlich in Österreich verantwortlich. „Eine Sepsis kann von allen Erregern, also Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten, ausgelöst werden, die von einem lokalen Entzündungsherd ausgehen.“


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