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Naturpark-Netzwerk Kaunergrat will Almen stärken

Erhalt und nachhaltige Weiterentwicklung von 47 Almen hat sich das Kaunergrat-Naturparkteam ebenso zur Aufgabe gemacht wie Besucherlenkung.

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Das 2007 eröffnete Kaunergrat-Naturparkhaus am Piller Sattel ist Drehscheibe für Schutzgebiet-Aktivitäten und Sitz des Naturparkvereins.
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Fließ – Neun Gemeinden, drei Tourismusverbände, Dutzende bäuerliche Produzenten, 47 Almen, 1000 Steinböcke und 1300 dokumentierte Schmetterlingsarten: Das sind nur einige Kennziffern aus der 589,2 km² großen Kaunergrat-Naturparkregion. 40,7 Prozent der Fläche sind ausgewiesenes Schutzgebiet. Vereinssitz und Drehscheibe der Aktivitäten ist weiterhin das Naturparkhaus am Piller Sattel. Zur Infrastruktur zählen auch das Steinbockzentrum im Pitztal und die Dauerausstellung „Mit aller Kraft“ im Quellalpin/Kaunertal.

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Dem Naturparkteam mit Geschäftsführer Ernst Partl geht die Arbeit nie aus: „Heuer haben wir uns zur Aufgabe gemacht, die Almen nachhaltig zu stärken und sie noch besser in unser Netzwerk einzubinden. Es geht um die Art und Weise der Bewirtschaftung und damit um den Erhalt der Almen.“ Nicht überall sei die Zukunft der Almwirtschaft bzw. Almsennereien gesichert. Im Naturpark sollen neue sowie bestehende Kooperationen zur Vermarktung der Almprodukte auf- und ausgebaut werden. Wünschenswert wäre, den Anteil regionaler Lebensmittel mit Produkten aus dem Naturpark zu erhöhen. Wanderern und Besuchern soll, so Partl, „weiterhin ein authentisches Almleben geboten werden“.

Bis zu 300 Besucher täglich und damit mehr als 30.000 treffen im Sommer ein, um den Naturpark zu erleben und die vielfältigen Angebote kennen zu lernen. „Erfreulicherweise steigen die Zahlen. Aber das macht eine Besucherlenkung nötig“, schildert Partl. „Wir möchten die Anreise möglichst attraktiv gestalten. Die Besucher sollten gut informiert sein. Dazu werden wir zum Beispiel die Bushaltestellen mit Information bestücken.“ (hwe)

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