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Jubiläumskonzert: Freier Eintritt, Uraufführung und 100 Jahre

Am 1. April 2022 feiert die Stadtmusikkapelle Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus ihr 100-jähriges Bestehen mit einem fulminanten Jubiläumskonzert im Haus der Musik in Innsbruck. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Stadtmusikkapelle Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus feiert Jubiläum im Haus der Musik.
© Stadtmusikkapelle Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus

Bei diesem Galakonzert ist für jeden Freund der Blasmusik das Richtige mit dabei. Kapellmeister Stefan Gritscher, der einen Großteil der Werke selbst arrangiert, stellte für dieses besondere Jubiläum ein Programm zusammen, das die gesamte Bandbreite eines Blasorchesters aufzeigt.

Von Klassikern der Blasmusik, über Orchesterliteratur bis hin zum Wiener Walzer und großer Filmmusik ist alles mit dabei. So werden unter anderem Werke von Johann Strauss, Franz Waxman und Emmanuel Chabrier zu hören sein.

Selbst eine Uraufführung kann man an diesem Abend erleben. Der Tiroler Komponist Martin Rainer wurde mit einem Werk beauftragt, das im Haus der Musik zum ersten Mal vor Publikum präsentiert wird. Doch auch darüber hinaus können sich die Zuhörer auf besondere Momente freuen.

Die Stadtmusikkapelle Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus ist zwar schon 100 Jahre alt, die Musiker:innen dafür umso jünger. Das Orchester ist seit vielen Jahren Heimat für Studierende, die auch am Studienort nicht aufs gemeinsame Musizieren verzichten wollen.

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„Im Kaiserwalzer habe ich beim Arrangieren eine Kleinigkeit versteckt. Ganz am Schluss. Das Orchester bleibt stehen. Die letzte Stunde der Monarchie hat geschlagen. Drei Mal erklingt die Röhrenglocke. Ein Abgesang auf eine besondere Zeit. Ein Abgesang auf die Tradition. Vorher feiern wir sie, zelebrieren sie. Und dann wagen wir einen letzten Blick zurück. Wir verabschieden sie. Sie darf wieder gehen“, verrät Kapellmeister Stefan Gritscher eines der Geheimnisse, die beim Konzert entdeckt werden dürfen.

Die Stadtmusikkapelle Innsbruck Mariahilf/St. Nikolaus, die heute von Obmann Michael Wildauer geleitet wird, ist zwar schon 100 Jahre alt, die Musiker:innen dafür umso jünger. Das Orchester aus Anpruggen ist seit vielen Jahren Heimat für Studierende, die auch am Studienort nicht aufs gemeinsame Musizieren verzichten wollen. Das verleiht der Musikkappelle nicht nur immer wieder neue Gesichter, sondern gänzlich neue Möglichkeiten. Auch der eigene Nachwuchs kommt nicht zu kurz, so hat das Jugendorchester, das aktuell von den Jugendreferent:innen Theresa Schlosser und Leonhard Albrecht betreut wird, seit vielen, vielen Jahre eine lange Tradition.

Ob Jung oder Alt, die Blasmusik hat in Tirol seit jeher einen ganz besonderen Stellenwert, bringt Menschen zusammen und entführt sie für ein paar Stunden aus dem Alltag, hinein in die Geschichte, ins Wien der Kaiserzeit oder bis nach Hollywood. „Man sieht es in den Augen der Musiker:innen. Hat es sie gepackt? Ist es uns gelungen, besondere Momente zu erzeugen? Spüren sie es selbst? Wenn ich das sehe. Dann war es ein gelungenes Konzert. Der mögliche Applaus des Publikums ist dann das Sahnehäubchen“, freut sich Kapellmeister Stefan Gritscher auf einen hoffentlich unvergesslichen Abend.


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