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Raiders als Spitzenreiter zum Jäger des verlorenen Schatzes

Mit Titel-Ambitionen gehen die Swarco-Raiders-Basketballer am Samstag (19 Uhr, LSC Tirol) als Nummer eins ins Play-off gegen Mattersburg.

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Nach dem 68:64 gegen KOS Celovec war die Freude bei den Raiders groß, nun wartet das Play-off.
© Mitteregger

Von Roman Stelzl

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Innsbruck – 19 Spiele, 13 Siege, Rang eins im Westen und als Spitzenreiter ins Play-off: So viele Auf und Abs es bei den Swarco Raiders Tirol vor allem aufgrund von Corona-Ausfällen auch gab, am Ende des Grunddurchgangs dürfen die Innsbrucker zufrieden sein.

Das Basketball-Team der Tiroler Franchise schaffte es mit dem 68:64 im Hit gegen KOS Celovec in seiner erst dritten Saison in der zweiten Bundesliga erstmals auf Rang eins. Wohlgemerkt in der „Capital West“, eine der beiden Unterligen, in die die zweithöchste Spielklasse heuer aufgeteilt wurde. 2020/21 waren die Raiders ebenfalls „die Besten im Westen“, damals als Vierter – und späterer Finalist im Kampf um den Titel.

Genau dorthin wollen die Raiders auch heuer als Jäger des im Vorjahr so knapp verlorenen Meister-Schatzes. Der Sieg gegen Celovev machte da noch einmal neuen Mut. „Wir waren eine Zeit lang ein bisschen down. Es war wichtig für uns, dass wir das umdrehen, das haben wir geschafft“, sagte Kapitän Stefan Oberhauser. „Es gibt nur ein Ziel: Wir wollen Meister werden.“

Erster Gegner im Play-off-Viertelfinale (best of three) sind die Mattersburg Rocks, die Nummer vier im Osten. Das erste Spiel ist am Samstag (19 Uhr) in Innsbruck. Die Burgenländer holten mit einem Verhältnis von 12:7 Siegen nur zwei Punkte weniger. Im einzigen Duell gab es Anfang März zuhause ein 80:101.

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Doch am Ende soll das nur eine Zwischenstation sein, denn auch Trainer Amir Medinow merkte an: „Wir sind alle sehr ehrgeizig – wir wollen ins Finale und den Pokal nach Innsbruck holen.“

Für den Meistertitel braucht es aufgrund der starken Phalanx im Osten mit Fürstenfeld, den BBC Nord Dragonz und Güssing einige ganz starke Auftritte. Auch wenn das gelingt, ist ein Aufstieg in die höchste Klasse (Superliga) aktuell kein Thema – die Raiders haben laut Verband nicht fristgerecht um eine Lizenz für die Bundesliga angesucht.

Für die Innsbrucker ist es aber so oder so eine Bestätigung des langjährig angelegten Plans. Nach dem Umbruch mit den Abgängen der Top-Scorer Rene Grdadolnik, Oliver Vujakovic und Elvis Keric konnten die Neuzugänge die Lücken schließen. Allen voran der Slowene Ziga Habat, der zum Star avancierte. Mit einem Schnitt von 22,6 Punkten (2. der Liga), 11,4 Rebounds (2.) und 5,2 Assists (3.) ist der 24-Jährige auf mehreren Linien Herz und Seele der Raiders. Ihn zu halten wird als Zweitliga-Team kaum möglich sein. Aber bis das alles spruchreif ist, gibt es ja noch ein paar ganz große Ziele.


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