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Der kleine Laurenz stahl den Schwazer Cup-Helden die Show

Neo-Papa und Spielertrainer Gerald Zeiner feilt heute mit den Schwazer Handballern an der Play-off-Form. In Hard wartet eine harte Bewährungsprobe.

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Nach der Geburt von Sohnemann Laurenz kehrt Schwaz-Spielertrainer Gerald Zeiner heute in Hard in den Handball-Alltag zurück.
© Rita Falk

Von Daniel Lenninger

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Schwaz – In Zeiten einer Corona-Pandemie mutet es nicht sonderbar an, wenn ein Trainer ein Spiel seiner Schützlinge via Liveticker verfolgt. Während Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag in das Final Four des ÖHB-Cups einzog, wies der abwesende Spielertrainer Gerald Zeiner zwar auch einen erhöhten Puls auf, mit einer Infektion hatte dieser Umstand aber nichts zu tun. Der 33-Jährige saß zeitgleich im Kreissaal auf Nadeln.

Seine Mannschaft machte es Zeiner durch die klare Halbzeit-Führung bei Bärnbach/Köflach jedenfalls relativ einfach, das Smartphone vorzeitig zur Seite zu legen. Der Fokus des Niederösterreichers war auf Gattin Anna gerichtet, die wenige Stunden später Sohnemann Laurenz dabei half, das Licht der Welt zu erblicken. „Meine Frau hat sogar nach dem Ergebnis gefragt“, lächelte Zeiner und schwärmte: „Das Gefühl, zum ersten Mal sein Baby im Arm zu halten, ist unbeschreiblich.“

Der Ehrgeiz und der Spielkalender zwangen Zeiner dazu, schnell in den Alltag zurückzukehren. Einer, der dank dem Befreiungsschlag im Cup nach drei HLA-Niederlagen in Serie wieder positivere Assoziationen auslöst. Schon heute (19 Uhr/live auf Laola1) steht das schwierige Nachtrags-Gastspiel beim Tabellenführer in Hard an. Zeiner kann gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber personell aus dem Vollen schöpfen und hat das Play-off-Viertelfinale im Hinterkopf, für das Schwaz bereits qualifiziert ist. „Vielleicht denkt Hard ja daran, uns als Gegner herauszupicken. Wir wollen ihnen auf jeden Fall zeigen, dass wir nicht leicht zu schlagen sind.“

Im Grunddurchgang warten anschließend noch die Begegnungen gegen Vöslau (Samstag) und in Bregenz (9. April). Den Schwazer Handballern bieten sich also noch drei Chancen, um am Ende einer bisher durchwachsenen Spielzeit notwendiges Selbstvertrauen für die heiße Saisonphase zu tanken.

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