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Zwei Streitereien eskalierten in einer Nacht in Ischgl: Sieben Verletzte

In der Nacht auf Mittwoch kam es in zwei Ischgler Lokalen zu handfesten Auseinandersetzungen. Bei einem Vorfall wurden sechs Personen durch Pfefferspray verletzt. Später schlugen mehrere Personen mit Fäusten auf einen 30-Jährigen ein.

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Ischgl – Zwei Raufereien, mindestens sieben Verletzte – das ist die Bilanz aus der Nacht auf Mittwoch in Ischgl. Es begann am Dienstag gegen 22.25 Uhr in einem gut besuchten Lokal: Dort gerieten mehrere Personen zuerst verbal aneinander. Der Streit verlagerte sich schließlich in Richtung Durchgang zur Küche. Ein Unbekannter setzte dort plötzlich Pfefferspray ein, es kam laut Polizei zu Handgreiflichkeiten.

Während der Täter unerkannt flüchten konnte, blieben mindestens sechs Personen – drei Deutsch im Alter von 28, 32 und 47 Jahren, ein 51-jähriger und ein 50-jähriger Österreicher sowie ein 41-jähriger türkischer Staatsbürger – durch das Pfefferspray verletzt zurück. Sie wurden vor Ort ambulant von der Rettung versorgt. Im Zuge einer Fahndung wurde wenig später ein 25-jähriger Deutscher festgehalten. Ob er in den Streit verwickelt war, werde noch ermittelt, hieß es.

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30-Jähriger mit Faustschlägen schwer verletzt

Gegen 2.50 Uhr gerieten Unbekannte und ein türkischer Staatsbürger in einem weiteren Ischgler Lokal in Streit. Nach ersten Erkenntnissen attackierten mehrere Personen den 30-Jährigen mit massiven Faustschlägen und verletzten ihn schwer.

Das Opfer versuchte, die Attacke mit seinem Handy zu filmen. Doch die Angreifer nahmen ihm sein Smartphone ab und flüchteten in zwei Autos. An einer Straßensperre auf der B188 stoppte die Polizei später zwei verdächtige Fahrzeuge.

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Die insgesamt sechs Insassen wurden kontrolliert. Bei der ersten Befragung stellten die fünf Deutschen im Alter von 24 bis 36 Jahren und ein 23-jähriger Montenegriner ihre Beteiligung an der Rauferei in Abrede. Sie machten keine weiteren Angaben. Die Männer werden auf freiem Fuß angezeigt. Der schwer verletzte 30-Jährige wurde von der Rettung in das Krankenhaus Zams eingeliefert.

Weitere Ermittlungen laufen laut Polizei noch. Auch werde untersucht, ob es zwischen den beiden Auseinandersetzungen einen möglichen Zusammenhang gibt. (TT.com)


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