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Mitmach-Ausstellung im Oberland: Kleine Energiekunde machte neugierig

Wirtschaftskammer lud Schüler in Landeck und Imst zur Mitmach-Ausstellung mit Quiz und Spielen.

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Die kleinen „Energiefreunde“ lösten eifrig die Quizfragen. 8
© Wenzel

Landeck, Imst – Was ist Energie? Was sind E-Fuels? Wie kann man Energie nachhaltig nutzen? Was bedeutet Energiewende? Wie können wir das Klima am besten schützen? – Mit Fragen wie diesen haben sich diese Woche rund 400 Schüler aus den Bezirken Imst und Landeck im „Erlebnisraum Energie“ beschäftigt. Gastgeber für den speziellen Unterrichtstag zum Themenkreis Energie und Klima war die Fachgruppe des Energiehandels Tirol. Die Wirtschaftskammer-Standorte in den beiden Bezirken boten den Schauplatz, an dem das pädagogische Konzept realisiert wurde. „Wichtig ist uns, dass die Schuljugend spannende Einblicke in die Welt der Energie bekommt und zwar mit neutraler Information“, sagte Landecks Kammerobmann Michael Gitterle. Ziel der Veranstaltung sei es, „die Kinder für das sehr wichtige Thema Energie zu sensibilisieren und Bewusstseinsbildung zu leisten“.

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Aufklärung und Diskussion gab es auch zu den bekannten Sprichwörtern „Strom hat kein Mascherl“ und „Strom kommt aus der Steckdose“ sowie zur häufig zitierten Energiewende mit erneuerbaren Energien. In diesem Zusammenhang verweist Elisabeth Steinlechner, Koordinatorin der KEM Land- eck (Klima- und Energiemodellregion), auf den „Ressourcenplan erneuerbare Energien“, der im Auftrag des Regionalmanagements regioL entstand: „Faktum ist, dass im Energiebezirk Land-eck rund 860 Gigawattstunden Strom aus Wasserkraft produziert werden.“ Der jährliche Stromverbrauch hingegen liege bei „nur“ 400 GWh. Das Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) mit Krafthaus in Prutz, wo ab Herbst zusätzlich 431 GWh produziert werden sollen, ist dabei noch nicht berücksichtigt. „Weil die Stromproduktion viel größer ist als die Nachfrage, setzen wir in der KEM-Region unseren Schwerpunkt derzeit auf Wärmepumpen“, erläutert die Koordinatorin.

In Imst, wo die Bezirksstelle der Wirtschaftskammer gerade neu errichtet wird, kamen die Schulklassen in den Raika-Saal, um sich Infos aus erster Hand zu holen. Didaktisch bestens aufbereitet lösten die „Nachwuchsenergieberater“ knifflige Rätsel. „Unsere Gesellschaft muss verstehen, dass eine Reduktion oder gar ein Ausstieg aus fossilen Energieträgern nicht eine Alternative erfordert. Es ist ganz klar, dass es viele Alternativen braucht, um unseren Energiebedarf auch in Zukunft zu decken“, unterstreicht der Imster WK-Bezirksstellenleiter, Nico Tilg. „E-Fuels, also synthetische Energieträger, sind in vielerlei Hinsicht eine Alternative. Allein die Herstellung reicht lange nicht dazu aus, um die Nachfrage zu decken“, weiß Verena Weiler von der Fachgruppe Energiehandel der WK Tirol. Dass diese schwer verständlichen Themen kindgerecht aufbereitet werden konnten, dafür zeichnete die Firma EEC verantwortlich und bekam Lob von den Schülern. (hwe, top)


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