Entgeltliche Einschaltung
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Flurreinigung für eine saubere Umwelt

Es wird wieder aufgeklaubt: In vielen Gemeinden steht der Frühjahrsputz in der Natur an.

Abfälle in der Natur einsammeln und zugleich Bewusstsein schaffen, warum diese dort gar nicht erst landen sollten: Darum geht es bei „Tirol klaubt auf“.
© ATM/Berger

Plastikflaschen im Straßengraben, Aludosen an der Uferpromenade: Der Frühling lässt achtlos weggeworfene Abfälle ausapern. Das sogenannte Littering ist eine Unsitte, die der Umwelt und dem Ortsbild schadet – und bei den meisten Menschen Ärger und Unverständnis auslöst. Auch heuer organisieren viele Gemeinden wieder Flurreinigungsaktionen. Unzählige engagierte Freiwillige sorgen dafür, dass die Müllsünden aus der Landschaft verschwinden. In den Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land koordiniert und unterstützt die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) diese Aktionen unter dem Motto „Tirol klaubt auf“.

Achtlos weggeworfene Abfälle überleben viele hundert Jahre in der Natur. Umso wichtiger ist es, sie einzusammeln.
© ATM

Gemeinsam aufklauben

„In den letzten zwei Jahren fanden Flurreinigungsaktionen gar nicht oder nur eingeschränkt statt. Heuer sind wir zuversichtlich, dass sie einigermaßen ‚normal‘ ablaufen können“, sagt ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger. Die beliebten Aktionstage mit unzähligen Freiwilligen sind vielerorts ein Fixpunkt im Kalender. Der gemeinschaftliche Charakter einer Flurreinigung motiviert zusätzlich zum Mitmachen: Ganze Vereine, Schulklassen und engagierte Einzelpersonen helfen zusammen, um für ein sauberes Ortsbild zu sorgen. Nach getaner Arbeit gehört das gesellige Miteinander beim gemeinsamen Jausnen in den meisten Gemeinden dazu.

Verpackungen aller Art landen häufig in der Natur. Besonders oft findet man bei der Flurreinigung Dosen und Flaschen.
© ATM

Das Bewusstsein wächst

Für die ATM ist neben dem Einsammeln der gelitterten Abfälle vor allem Bewusstseinsbildung ein zentraler Aspekt, erklärt Dr. Alfred Egger: „Wenn man sieht, was alles in der Landschaft landet, wird man automatisch sensibler für das Thema. Viele Freiwillige erzählen ihrem Umfeld davon und nehmen damit eine wichtige Rolle als Botschafter ein.“ Für Schulen bietet die ATM eigene Workshops an, in denen die Folgen von Littering spielerisch vermittelt werden. In Zusammenarbeit mit dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen und dem Naturpark Karwendel sind heuer in zwölf Schulen eigene Projekttage geplant. Nach der altersgerechten Einführung geht es ab in die Natur, wo sich die Kinder in Begleitung von Umweltpädagoginnen und -pädagogen selbst ein Bild davon machen, welche Abfälle tatsächlich in Wald und Wiesen landen.

Für weitere Informationen: www.tirolklaubtauf.at und www.atm-online.at


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