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Aus im Viertelfinale: Zverev fand auch in Miami nicht zur besten Hartplatz-Form

Nachdem der Deutsche in Indian Wells in der ersten Runde ausgeschieden war, erwischte es ihn nun in Miami im Viertelfinale gegen den Norweger Casper Ruud.

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Alexander Zverev sucht weiter nach seiner Top-Form.
© IMAGO/Paul Zimmer

Miami - Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev kommt heuer weiter nicht so richtig in Fahrt. Nachdem der Deutsche in Indian Wells in der ersten Runde ausgeschieden war, erwischte es ihn nun in Miami im Viertelfinale. Als Nummer zwei gesetzt unterlag Zverev dem Norweger Casper Ruud am Mittwoch (Ortszeit) 3:6,6:1,3:6. Für Ruud geht es am Freitag gegen den Überraschungsmann Francisco Cerundolo um den Finaleinzug. Der Argentinier profitierte von der Aufgabe von Jannik Sinner (9).

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Zverev schien seine Partie nach dem gewonnenen zweiten Satz zu seinen Gunsten gedreht zu haben, nach Break-Rückstand in der Entscheidung schaffte er es aber nicht mehr zurück. "Das ist der bisher größte Sieg meiner Karriere", jubelte Ruud. Die durchwachsene Zverev-Bilanz 2022 weist u.a. noch ein Achtelfinal-Out bei den Australian Open auf. Beim 250er-Turnier in Montpellier Anfang Februar verlor er zwar erst im Endspiel, allerdings als klarer Favorit gegen den Kasachen Alexander Bublik. Der Hamburger muss nun auf einen Aufwärtstrend in der Sandplatz-Saison hoffen.

Sinner gab bei 1:4 wegen Blasen am Fuß auf. Cerundolo war als Weltranglisten-103. in sein überhaupt erstes Masters-1000-Turnier gestartet und liegt nach seinem Durchmarsch als in der Geschichte des Florida-Events bisher höchstgereihter Halbfinalist im virtuellen Ranking unmittelbar hinter dem Niederösterreicher Dominic Thiem auf Rang 51. Kommt der 23-Jährige ins Finale, stößt er unter die Top 40 vor. Cerundolo hat heuer ein Challenger gewonnen, im Februar hatte er bereits mit einem Viertelfinale in Buenos Aires und einem Halbfinale in Rio de Janeiro aufgezeigt.

Nicht zu halten ist weiter Iga Swiatek (2), ein 6:3,6:3 im Viertelfinale gegen die Tschechin Petra Kvitova (28) war ihr 15. Sieg in Folge. "Ich bin auf einer Welle und will das ausnutzen", meinte die 20-Jährige, davor Titelgewinnerin in Doha und Indian Wells. Ihre Semifinalgegnerin am (heutigen) Donnerstag ist die US-Amerikanerin Jessica Pegula (16), nachdem auch sie bei einer 4:1-Führung von einer Aufgabe profitierte. Die Spanierin Paula Badosa (5) musste wegen einer Viruserkrankung passen. Die zweite Halbfinal-Paarung lautet Belinda Bencic (SUI-22) gegen Naomi Osaka (JPN). (APA/Reuters)


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