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Andreas Steibl: „Sein Lebenswerk in Ischgl liegt ihm am Herzen“

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Andreas Steibl mit Anwalt Markus Orgler (r.) am Landesgericht.
© Böhm

Innsbruck, Ischgl – Über 18 Jahre hatte Andreas Steibl als Geschäftsführer den Paznauner Tourismusverband (TVB) vertreten. In dieser Zeit der anhaltenden Erfolge und des steilen Aufstiegs der Marke Ischgl war Steibl mit seiner charakteristischen blonden Mähne auch international so etwas wie das Gesicht Ischgls geworden.

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Steibl fühlte sich mit Ort und TVB wohl so sehr verbunden, dass er im Jahr 2019 sogar mit dem nunmehrigen TVB-Obmann Alexander von der Thannen um die Nachfolge von Langzeitobmann Parth rittern wollte.

Vielleicht ein taktischer Fehler. Letzten September wurde Steibl nämlich wegen unüberbrückbarer inhaltlicher Differenzen gekündigt und bis Mai dienstfrei gestellt, nachdem eine einvernehmliche Auflösung des Dienstvertrages nicht zustande gekommen war.

Ein Dienstvertrag, der immerhin 14-mal 8509 Euro brutto wert war und für Steibl das repräsentierte, was er wohl am besten konnte: Marketing. Nun sieht der Gekündigte aber keinerlei Chance mehr, einen ähnlichen Job bei selber Bezahlung zu erlangen.

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Eine Kündigungsanfechtung folgte. Nach einer ersten Verhandlungsrunde im November vor Arbeitsrichter Johannes Gasser am Landesgericht (LG) war man für weitere Gespräche auseinandergegangen. Diese waren offenbar nicht von Erfolg gekrönt. So trifft man nun am Freitag wieder am LG zusammen. RA Markus Orgler gestern auf Anfrage der TT: „Mein Mandant ist weiter an der Fortsetzung seiner erfolgreichen Arbeit interessiert. Sein Lebenswerk in Ischgl liegt ihm am Herzen.“ Demnach möchte Steibl weiter eine „gute konsensuale Lösung“ anstreben. Gibt es keine Lösung, folgt wohl ein Gutachten zur Sozialwidrigkeit. (fell)


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