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Wichtige Punkte im Abstiegskampf: WSG Tirol gewinnt in Hartberg mit 1:0

Der WSG Tirol gelang am Samstag im Abstiegs-Play-off der Bundesliga in ein Befreiungsschlag. Die Silberberger-Elf feierte in Hartberg einen knappen, aber verdienten 1:0-Sieg.

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Sandi Ogrinec jubelt über seinen frühen Treffer zum 1:0 für die WSG.
© APA/Scheriau

Hartberg ‒ Die WSG Tirol hat am Samstag ihren ersten Sieg im dritten Spiel in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga eingefahren. Die Wattener setzten sich auswärts gegen den TSV Hartberg dank eines Treffers von Sando Ogrinec (8.) mit 1:0 durch und sind nun als Dritter schon vier Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.

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Die Hartberger hingegen warten schon seit neun Liga-Partien auf einen vollen Erfolg, zuletzt wurden am 28. November beim Heim-2:1 gegen den LASK drei Punkte geholt. Ihr Vorsprung auf Schlusslicht Altach beträgt lediglich zwei Zähler.

Dass es für die Steirer auch gegen die WSG nicht mit einem Befreiungsschlag klappte, lag vor allem an der ersten Hälfte. Die Gäste präsentierten sich da als weitaus stärkere Mannschaft und durften schon früh jubeln, als Sandi Ogrinec eine clevere Hereingabe von Kofi Schulz aus dem Rückraum verwertete. Für den Slowenen war es der erste Treffer im österreichischen Oberhaus.

Auch danach blieb die Truppe von Coach Thomas Silberberger gefährlich. Hartberg-Goalie Rene Swete entschärfte einen Ogrinec-Schuss per Fußabwehr (17.) und war auch bei einem Kopfball von Tim Prica zur Stelle (28.). In der 41. Minute schoss Prica zudem aus guter Distanz deutlich daneben. Die Hartberger hatten vor der Pause nur einen Freistoß von Tobias Kainz zu bieten, den WSG-Keeper Ferdinand Oswald aus dem Eck fischte (34.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelten die Hartberger im Spiel nach vorne zunächst mehr Elan, allerdings trafen Thomas Kofler (55.) und Seth Paintsil (58.) bei guten Kopfball-Gelegenheiten nicht das Tor. Auch die Tiroler zeigten im gegnerischen Sechzehner auf, Ogrinec rutschte der Ball aber wenige Meter vor dem Tor über den Rist (60.). In der 72. Minute ließ der eingewechselte Giacomo Vrioni die Topchance auf das zweite WSG-Tor zu - der albanische Teamspieler schoss allein vor Swete am langen Eck vorbei.

Die Hartberger erarbeiteten sich mit Ausnahme eines Volleys von Okan Aydin über das Tor (84.) keine zwingende Chance mehr, weshalb sich ihre Negativserie fortsetzte. Aus den jüngsten neun Runden holten die Oststeirer nur vier Zähler, zudem ist der TSV in der Meisterschaft bereits seit 567 Spielminuten ohne Torerfolg.

💬 Reaktionen zum Spiel

Thomas Silberberger (WSG-Tirol-Trainer): "Es war ein verdienter Sieg von uns. Wir haben von dem frühen Führungstor profitiert, dann in der ersten Hälfte klar dominiert und einige Chancen liegengelassen. Wir sind nur in der Schlussphase unter Druck gekommen, haben das aber gut überstanden."

Klaus Schmidt (Hartberg-Trainer): "Man muss es leider sagen, dass wir verdient verloren haben. Das frühe Gegentor hat uns sehr wehgetan. Wir sind dann in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel gekommen. In der zweiten Hälfte haben wir mit mehr Risiko gespielt, haben es mit langen Bällen versucht, aber die Tiroler Abwehr ist sehr gut gestanden. In der Offensive haben wir heute wenig ausrichten können. Wir müssen jetzt ganz genau analysieren, aber nicht zu lange hadern. Wir müssen uns auf die nächsten Spiele konzentrieren. Jeder muss sich steigern. Wir müssen in der Abwehr mehr Stabilität zeigen und im Angriff flexibler werden."

Ried gewann turbulentes OÖ-Derby, Altach erkämpft 2:2

In einer weiteren der Qualifikationsgruppe gewann die SV Ried am Samstag ein turbulentes oberösterreichisches Derby in Pasching gegen den LASK mit 2:0 (2:0). Die Linzer verloren vor mehr als 6.000 Zuschauern nicht nur drei Punkte, sondern auch die Tabellenführung.

Schlusslicht Altach erkämpfte sich zur gleichen Zeit mit einem Last-Minute-Treffer ein 2:2 (0:1) gegen die Admira. Felix Strauss traf für die Vorarlberger in der 96. Minute zum späten Ausgleich.

⚽ Das war der Live-Ticker | TSV Hartberg - WSG Tirol 0:1 (0:1)


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