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Klarer Sieg zum Play-off-Auftakt: Habat zauberte für die Raiders

Mit dem 97:73 gegen Mattersburg starteten die Swarco Raiders ins Play-off der zweiten Basketball-Bundesliga. Überragend: Ziga Habat.

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Er machte den Unterschied: Ziga Habat (r.) holte 36 Punkte, 17 Rebounds und elf Assists.
© Gruber

Von Roman Stelzl

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Innsbruck – Mit nichts weniger als der Ansage „Jetzt wollen wir Meister werden“ waren die Basketballer der Swarco Raiders Tirol gestern ins Play-off der zweiten Bundesliga gestartet. Und in Spiel eins der „Best of three“-Viertelfinalserie untermauerten die Innsbrucker ihre Ziele mit einer beeindruckenden Leistung.

Vor über 300 Zuschauern im Landessportcenter Tirol kamen die Raiders gegen die Mattersburg Rocks zu einem überlegenen 97:73-Heimsieg. Angeführt wurden die Gastgeber dabei einmal mehr von einem entfesselten Ziga Habat – der Slowene lieferte einen überragenden Abend ab, machte gegen die Burgenländer satte 36 Punkte sowie 17 Rebounds und elf Assists. Damit zauberte der Top-scorer der Tiroler Gruppe ein „Triple Double“ auf das Innsbrucker Parkett – Habat war in drei Wertungen zweistellig. Eine Top-Leistung.

John Franklyn Gardiner war eine der Säulen des Erfolgs.
© Gruber

Dabei waren die Grunddurchgangs-Sieger der Western Conference („Capital West“) noch recht verhalten in das Spiel gestartet. Nach einem ersten Abtasten gegen die Gäste, denen man im ersten Saisonspiel noch 80:101 unterlegen war, nahmen die Raiders immer mehr das Heft in die Hand und zogen nach einem 21:21 im ersten Viertel zur Halbzeit auf 41:37 erstmals davon. In Hälfte zwei brannte das Team rund um Habat und den zuletzt fraglichen Tim Deschner (18 Punkte) ein Feuerwerk ab.

„Wir haben uns auf ein so kräftiges und hartes Spiel vorbereitet. Danke an unser Team, das war ein wahnsinnig gutes Spiel“, lobte Raiders-Trainer Amir Medinow. Den großes Vorsprung wollte er nicht überbewerten: „Das Ergebnis zeigt nicht, wie knapp es war. Wir müssen kämpfen im zweiten Spiel.“

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Auch der herausragende Habat stellte seine 36 Punkte in den Schatten des Erfolgs. „Wir haben diesen Sieg gebraucht. Meine Punkte zählen nicht –wichtig ist, dass wir 1:0 vorne liegen.“

Damit nehmen die Tiroler einen Sieg und viel Selbstvertrauen mit in das zweite und vielleicht letzte Spiel der Serie am Samstag (18 Uhr) in Mattersburg. Auf den Aufsteiger wartet das Halbfinale.


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