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Zu viel Verkehr am Wiltener Platzl: Einbahnregelung wurde umgedreht

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Zufrieden: StR Uschi Schwarzl, Barbara Wachter und Adi Rauscher vom Wirtschaftsverein, Michael Kaufmann (städtische Verkehrsplanung) und Maria Habernig-Fiecht vom Stadtteilzentrum (v. l.).
© Stadt Innsbruck/Schuierer-Aigner

Innsbruck – 2010 wurde – nach einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess – das neu gestaltete Wiltener Platzl in Innsbruck eröffnet. Zwölf Jahre später gibt es noch immer Verbesserungsvorschläge. Einen davon hat die Stadt Innsbruck nun umgesetzt: Im Zuge der „BürgerInneninformation vor Ort“ zum Umbau der nahen Michael-Gaismair-Straße hatten Wirtschaftstreibende verstärkt den Wunsch nach einer Verkehrsreduktion über das Wiltener Platzl in die Mentlgasse geäußert. Der Platz habe einen angenehmen dörflichen Charakter, jedoch würden zu viele Pkw über die Nordseite des Platzls, wo sich auch mehrere Gastgärten befinden, fahren.

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Die Stadt entspricht dem Wunsch nach Verkehrsberuhigung nun mit dem Umdrehen der Einbahnregelung: Jetzt dürfen nur mehr Radfahrende und einige wenige Autofahrer, die private Stellplätze in der Mentlgasse haben, übers Wiltener Platzl in die Mentlgasse einbiegen. Um auf die neue Regelung hinzuweisen, ist neben der Beschilderung auch Informationsarbeit von Seiten des Stadtteilzentrums Wilten sowie der Wirtschaftstreibenden vorgesehen. Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen sollten, setzt die Stadt auf verstärkte Kontrollen.

„Verkehrsberuhigung in Innsbruck ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl (Grüne). Aus der Lärmerhebung des Landes Tirol von 2018 wisse man, wie massiv die Belastung sei. (TT)

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