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Projekt nicht ausfinanziert: Das Freibad in Matrei droht unterzugehen

Der Baustart in Matrei in Osttirol erfolgte offenbar ohne Ausfinanzierung. Änderungen am 4-Millionen-Projekt sind kaum noch möglich.

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Das Fundament und erste Wände sind betoniert. Die Holzbauteile lagern auf der Baustelle.
© Blassnig

Von Christoph Blassnig

Matrei i. O. – Ratlosigkeit herrscht in der Tauerngemeinde. Raimund Steiner hat Langzeitbürgermeister Andreas Köll erst vor zehn Tagen im Amt abgelöst. Köll hatte nach 33 Jahren als Bürgermeister nicht mehr kandidiert, seine langjährige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mattersberger unterlag Steiner in der Wahl deutlich. Zu seinem Abschied aus der Politik hatte Köll vor Medienvertretern noch einmal etliche Großprojekte angekündigt, die allesamt unmittelbar vor der Umsetzung stehen würden: eine Eishalle im Ortsteil Huben, ein Laufsportzentrum beim maroden Tauernstadion samt Hotelprojekt am Goldried, ein erweitertes Freibad mit großzügiger Gastronomie innen wie außen. Sogar ein 50-Meter-Sportbecken sollte in Matrei gebaut werden. Die Fläche dafür ist bereits gerodet.


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