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TT-Analyse: Stell dir vor, es ist Krieg und wir gehen auf ein Volksfest

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Benedikt Mair

Analyse

Von Benedikt Mair

Feiern bis zum Morgengrauen, während wenige hundert Kilometer entfernt viele nicht wissen, ob sie überhaupt noch einen nächsten Morgen erleben. Lachen, singen, grölen, obwohl Kinder um ihre Väter weinen, Frauen um ihre Männer und umgekehrt. Geht das? Darf das gehen? Ist es moralisch fragwürdig? Oder gar verwerflich? Es ist jedenfalls wichtig, dass wir uns als Gesellschaft solche Fragen stellen. Das gebietet die Haltung und zeugt von Menschlichkeit. Zum Menschsein gehört es aber auch, Feste abzuhalten, den Alltag zu vergessen, auf andere Gedanken zu kommen. Gerade in solch schweren Zeiten müssen wir daran festhalten. Allein schon um unser selbst willen.


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