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Innsbrucker Klimaforscher Kaser: „Energiekonsum muss reduziert werden“

Der Innsbrucker Forscher Georg Kaser sieht im neuen Klimabericht einen dringenden Appell, mehr Geld in einen Systemwechsel zu stecken.

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Georg Kaser, ehemaliger Dekan der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften der Uni Innsbruck, hofft auf ein Umdenken.
© TT

Sie haben an mehreren Klimaberichten mitgearbeitet. Im nun sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarates gibt es positive Signale, dass man die Katastrophe noch abwenden kann. Teilen Sie diese Auffassung?

Georg Kaser: Ganz so hätte ich das nicht interpretiert. Vor allem wurde die ganz große Dringlichkeit kommuniziert, dass man die richtigen Dinge angehen muss und die Gelder in die richtige Richtung fließen müssen. Was schon auch gesagt wurde: Es geht noch, wir haben es noch selbst in der Hand. Der erste Teil des Sachstandsberichts zeigte, dass noch ein kleines physikalisches Fenster offen ist, um die 1,5-Grad-Celsius-Erwärmung zu halten. Der zweite unter anderem, welche irreversiblen Schäden entstanden sind. Jetzt beim dritten geht es darum, wie wir bis 2030 eine Emissionsreduktion um 43 Prozent erreichen können, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Bis 2030 haben wir keine acht Jahre mehr.


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