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Polizei warnt: WhatsApp-Nachricht mit Milka-Gewinnspiel ist teure Abo-Falle

Die Tiroler Polizei warnt vor der Teilnahme an einem über WhatsApp verschickten vermeintlichen Gewinnspiel des Süßwarenherstellers Milka. In Wirklichkeit steckt eine dreiste Betrugsmasche dahinter.

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Einen Oster-Geschenkkorb von Milka soll es zu gewinnen geben – in Wirklichkeit steckt hinter der WhatsApp-Nachricht eine Betrugsmasche.
© Pipal

Innsbruck – Ein verlockendes Gewinnspiel des Süßwarenherstellers Milka macht derzeit über den Nachrichtendienst WhatsApp die Runde. Zu gewinnen gibt es angeblich einen Oster-Geschenkkorb – in Wirklichkeit steckt aber eine Betrugsmasche dahinter.

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Nun warnte auch die Tiroler Polizei in sozialen Medien vor der Teilnahme. Hinter dem Gewinnspiel stecke entweder eine teure Abo-Falle oder im schlimmsten Fall sogar ein Trojaner.

Auf die Schliche gekommen sind der Masche die Experten der Plattform Mimikama, auf die sich auch die Tiroler Ermittler berufen. Klickt man den Link in der eingangs erwähnten WhatsApp-Nachricht an, landet man demnach auf einer Internetseite, die aussieht wie jene von Milka – so soll Vertrauen geschaffen werden. Die Seite stammt jedoch nicht von dem Unternehmen. Sieht man genau hin, kann man eine .RU-Endung an der URL erkennen.

Hat man die darauffolgende, vermeintliche „Umfrage“ beantwortet, soll man die Nachricht noch an mindestens 20 weitere Kontakte versenden – nur so kann angeblich das eigentliche Gewinnspiel abgeschlossen werden. Wer weiter klickt, landet unter anderem auch in einem Browserfenster, das eine „Aktualisierung“ und „Bereinigung“ des Handys empfiehlt. Wer darauf klickt, läuft Gefahr, sich einen Trojaner herunterzuladen, der sensible Daten abgreift. (TT.com)

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Milka-Mutterkonzern Mondolez warnt

Auch der Milka-Mutterkonzern Mondelez warnt mittlerweile vor den falschen Gewinnspielen, die im Namen seiner Schokoladenmarke aktuell in sozialen Netzwerken kursieren. "Diese Aktionen sind nicht aus unserem Hause. Unsere Marke Milka steht mit diesen Gewinnspielen in keinem Zusammenhang", heißt es auf www.milka.at. Milka selbst warnt auch auf den Social-Media-Kanälen vor dem vermeintlichen Oster-Gewinnspiel. "Bitte klickt den Link nicht an!", heißt es da.

Tatsächliche Gewinnspiele "werden offiziell über unsere Webseiten und unsere offiziellen Social Media Kanäle kommuniziert", informierte das Unternehmen. Diese enthalten dann auch immer zugehörige Teilnahmebedingungen, Datenschutzbestimmungen und ein Impressum, in denen das für die Aktion verantwortliche Unternehmen aus dem Hause Mondelez International konkret benannt wird. Beispiel für den richtige Absender eines Gewinnspiels ist etwa Mondolez Europe Services GmbH - Zweigniederlassung Österreich.

"Ist der Absender nicht Mondelez, sind Informationen nicht eindeutig oder fehlen, raten wir klar von der Abgabe personenbezogener Daten ab", heißt es auf der Webseite.


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