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Alkolenkerin mit 3,16 Promille wollte nach Hause zu totem Kaninchen

Eine Autofahrerin fuhr schwer alkoholisiert auf einen Wagen auf, in dem sich ein Mann und dessen hochschwangere Ehefrau befanden. Gegenüber der Polizei verhielt sich die 30-jährige Betrunkene höchst eigenartig.

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(Symbolfoto)
© pixabay

Traun – Mit 3,16 Promille Alkohol im Blut verursachte eine 30-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land am Donnerstag gegen 23.25 Uhr einen Auffahrunfall auf der B1 in Traun. Ein Zeuge rief die Polizei, weil sich die Frau merkwürdig verhielt und mehrmals die Unfallstelle verlassen wollte. Als die Beamten eintrafen, wollte sie keine näheren Angaben zum Unfallhergang machen – stattdessen meinte sie, nach Hause zu müssen, da ihr Kaninchen gestorben sei, berichtete die oberösterreichische Polizei.

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Die Alkolenkerin war auf der B1 in Richtung Wels unterwegs, als sie am Linksabbiegerstreifen auf den an einer roten Ampel wartenden Wagen eines 28-jährigen Rumänen aus dem Bezirk Linz-Land auffuhr, in dem sich auch dessen hochschwangere Ehefrau befand. Beim Eintreffen nahmen auch die Beamten sofort wahr, dass die 30-Jährige offenbar beeinträchtigt war: Sie verhielt sich abwechselnd weinerlich und aggressiv gegenüber den Polizisten. Der Alkovortest ergab einen Wert von 3,16 Promille, einen Alkotest verweigerte sie.

Im Fahrzeug fanden die Polizisten eine halb leere Dose Bier sowie weitere im Kofferraum. Als die Beamten beschlossen, die Frau nach Hause zu bringen, um weitere Vorfälle an der stark befahrenen B1 zu vermeiden, bestand sie darauf, noch Bierdosen aus dem Kofferraum mitzunehmen.

Uneinsichtig zeigte sich die Frau auch ob der Abnahme des Fahrzeugschlüssels und ihres Führerscheins: Sie wollte, dass die Polizisten ihr den Wagen nach Hause bringen, da sie ihn am darauffolgenden Tag benötigen würde. Die Frau wird angezeigt. (APA)

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